Tragödie in spandau: kind erstochen – rächerchreif?
Berlin – Ein Schock in Spandau: Ein 13-jähriges Kind wurde am Freitagabend in einem Aktivpark niedergestochen. Die Täter, eine Gruppe Jugendlicher, konnten bislang nicht identifiziert werden. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck.

Junge fußballspieler werden attackiert
Laut ersten Erkenntnissen spielte die Gruppe von drei 13-Jährigen rumänischer Herkunft gegen 18 Uhr im Jonny-K.-Aktivpark an der Lutoner Straße Fußball. Dann tauchte plötzlich eine größere Gruppe von etwa 20 Jugendlichen auf, beschimpfte die Spieler und umzingelte sie. Es folgte eine brutale körperliche Auseinandersetzung.
Einem der Jungen wurde anschließend von hinten mit einem Messer in den Gesäß gestochen. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Polizei beschreibt die Tat als einen Gruppenangriff, bei dem zudem ein Machete eingesetzt wurde.
Die Täter werden als arabisch aussehend beschrieben. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei konnte die Angreifer bislang nicht fassen. Es besteht die Befürchtung, dass es sich um eine gezielte Attacke handeln könnte.
Die Tat wirft Fragen nach der Sicherheit in Berliner Parks und der Eskalation von Konflikten unter Jugendlichen auf. Die Polizei betont, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Details erwartet werden.
Zwei weitere Männer wurden ebenfalls angegriffen, erlitten aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Tat erinnert an ähnliche Vorfälle in den letzten Monaten, bei denen Jugendliche in Berlin verwickelt waren. Die Frage ist, wie lange die Stadt die Kontrolle über die Sicherheit ihrer Jugend behalten kann.