Fahrverbot für autokorsos: was sie beachten müssen
Deutsche Fußball-Fans müssen sich auf Nachtschwärme vorbereiten, wenn die Weltmeisterschaft im Norden Amerikas stattfindet. Jubel und Autokorsos am Strand wie 2006? Hoffnungsvoll, aber vorsichtig!
Stvo gilt auch im freudentaumel
Streng genommen sind Autokorsos nachts verboten, da unnötiges Hin- und Herfahren und Lärm laut Gesetz nicht erlaubt sind. Die Polizei zeigt oft Nachsicht, aber wer es übertreibt, zahlt.
Wichtigste Regeln im Autokorso:
• Anschnallen: Gurtpflicht gilt immer, auch im Schritttempo.
• Kein Herauslehnen: Aus dem Fenster oder Schiebedach hängen kann bei Unfällen teuer werden – und die Versicherung kann Ärger machen.
• Alkohol: 0,5 Promille sind maximal erlaubt – aber schon ab 0,3 bei Auffälligkeiten drohen Strafen. Wer unter 21 ist, 0,0!
• Mitfahrer: Nur so viele Personen wie im Schein eingetragen.
• Flaggen & Deko: Sie dürfen die Sicht nicht einschränken, alles muss fest montiert sein.
Typische Korso-Sünden:
• Hupen aus Spaß: Eigentlich verboten, nur als Warnsignal erlaubt.
• Warnblinker an: Nur bei Gefahr oder Panne zulässig.
• Handy am Steuer: Filmen oder Streamen kostet sofort Geld und Punkte.
• Zu dicht auffahren: Gerade im Korso steigt das Unfallrisiko.
• Zu laut feiern: Nachts droht zusätzlich Ärger wegen Ruhestörung.
Was ein Fehltritt kosten kann:
• Handy am Steuer: 100 Euro + 1 Punkt in Flensburg
• Mit Gefährdung: 150 Euro + 2 Punkte + Fahrverbot
• Unfall durch Handy: 200 Euro + 2 Punkte + Fahrverbot
• Unnötiger Lärm: 10 bis 100 Euro
• Gurt nicht angelegt: 30 Euro
• Zu viele Personen im Auto: ab 5 Euro
• Hupen ohne Grund: 10 Euro
• Warnblinker missbraucht: 5 Euro
• Abstand nicht eingehalten: ab 25 Euro
Fazit: Feiern ja – aber mit Verstand. Wer die Regeln kennt, vermeidet Ärger und bleibt auch beim Jubel-Korso auf der sicheren Seite.
