3:15 Uhr – kein grund zum bellen!

Plötzlich hellwach, der Wecker tickt nicht. 3:15 Uhr – viele kennen dieses unwiderstehliche Erwachen mitten in der Nacht.

Wissenschaftliche wahrheit: nachts aufwachen, völlig normal!

Das Hirn durchläuft mehrere Zyklen pro Nacht, jeweils rund 90 bis 110 Minuten lang. Am Ende jedes Zyklus wird der Schlaf leichter – genau dann wachen wir besonders leicht auf.

Vor allem in den frühen Morgenstunden ist das typisch, weil der Tiefschlaf dann bereits nachlässt.

Zwischen normalem Aufwachen und echten Schlafproblemen muss unterschieden werden. Laut DGSM leidet etwa jede fünfte Person an Ein- oder Durchschlafstörungen. Durchschlafstörung ist problematisch, wenn man nicht wieder einschlafen kann.

Der entscheidende Auslöser ist Stress. In den frühen Morgenstunden steigt das Hormon Cortisol an, ein Prozess, der Teil des biologischen Tag-Nacht-Rhythmus ist und den Körper auf das Aufwachen vorbereitet.

Die Techniker Krankenkasse weist darauf hin, dass anhaltende Gedankenspiralen und innere Unruhe zu den häufigsten Ursachen für Ein- und Durchschlafprobleme zählen.

Nachts fehlen äußere Reize – Gedanken gewinnen an Intensität und lassen sich schwerer kontrollieren.

So bleiben sie gesund!

So bleiben sie gesund!

Holen Sie sich den Schlaf-Pass von BILD: Regelmäßige Schlafzeiten, reduzierte Bildschirmnutzung, kein Alkohol und Koffein vor dem Schlaf.

Wer nachts wachliegt, kann in einen Teufelskreis geraten. Das Gehirn verknüpft das Bett irgendwann nicht mehr mit Ruhe, sondern mit Stress.

Stabilisieren Sie Ihren Rhythmus und lernen Sie Stress reduzieren. Holen Sie sich Hilfe, wenn Ihre Schlafstörungen anhalten.