Abschied von fußball-legende: georg koch bei lebenstrauerfeier beigesetzt
Much trauerte am Mittwoch um Georg Koch, den ehemaligen Fußballtorwart von Fortuna Düsseldorf und Kaiserslautern. Der 54-Jährige verlor nach kurzem Krebskampf den Kampf gegen die Krankheit. Die Trauerfeier fand auf dem Sportplatz des VfR Marienfeld statt – ein Ort, der für Koch besondere Bedeutung hatte.

Eine letzte ehre auf dem platz, wo er einst ein abschiedsspiel gab
Rund zwei Wochen nach seinem Tod versammelten sich zahlreiche Wegbegänger, darunter auch Prominente wie Andreas Meurer und Michael Breitkopf von den „Toten Hosen“, um sich von dem Publikumsliebling zu verabschieden. Ein Fußballtor auf dem Platz bildete eine Art Andachtsort: Ein Foto von Koch, eine Urne und zwei Fortuna-Fußbälle standen bereit. Die Urne enthielt die Asche des ehemaligen Torwarts, die nun im Vereinslogo von Fortuna Düsseldorf ruht.
Der Gottesdienst wurde von Thomas Flörchinger geleitet und stand im Zeichen der Lieblingsmusik Kochs. Das Lied „Tommi“ von AnnenMayKantereit eröffnete die emotionale Gedenkfeier. Später sorgte „Schönen Gruß, auf Wiederseh’n“ der „Toten Hosen“ für einen passenden Abschluss. Zahlreiche Gäste, darunter auch Fortuna-Trainer Markus Anfang, der Patenonkel von Kochs Tochter Emma, nahmen an der Trauerfeier teil. Anfang hatte eine Rede gehalten und würdigte Koch als Mensch und Fußballer.
Die Diagnose Krebs war für Koch bereits im April 2023 gestellt worden. Ärzte hatten ihm zunächst etwa sechs Monate mitgegeben, doch er lebte fast drei Jahre länger. In einem Interview mit BILD am SONNENSTICH hatte Koch offen über sein Schicksal gesprochen und die überwältigende Anteilnahme der Fußballwelt betont. „Das war einfach nur überwältigend und hätte ich nie erwartet!“, hatte er damals gesagt. Der Anrufvolumen explodierte. Sein Handy war ständig beschäftigt.
Der Abschied von Georg Koch ist ein Verlust für die Fußballszene und für alle, die ihn kannten. Er hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Sein Leben war geprägt von Leidenschaft und Herzlichkeit – Eigenschaften, die ihn zu einem besonderen Menschen machten.
Die Nachricht von seinem Tod löste in der Fußballwelt Bestürzung und tiefe Trauer aus. Nicht nur aufgrund des frühen Alters, sondern auch wegen der sympathischen Art, die Koch auszeichnete. Ein Mann, der trotz seiner Krankheit die Hoffnung nicht aufgab und bis zuletzt mit Humor und Offenheit die Situation meisterte.
Die Trauerfeier war ein Ausdruck der Wertschätzung für einen Mann, der mehr war als nur ein Fußballer. Er war ein Freund, ein Familienmensch und ein Vorbild für viele.
Georg Koch wird in Much beigesetzt. Seine Geschichte bleibt bestehen – eine Geschichte von Kampfgeist, Freundschaft und der Liebe zum Fußball.