Adidas schießt auf 100 mio. euro in die dfl – ein coup mit zukunft
Die deutsche Fußball-Liga (DFL) hat einen gigantischen Deal mit dem Sportkonzern Adidas abgeschlossen: 100 Millionen Euro für die nachhaltige Entwicklung der Bundesliga. Ein Hammergeschoss, das die Liga neu ausrichtet.
Watzke setzt auf die expertise von adidas
Der Vertrag, der über mehr als acht Jahre läuft, sieht vor, dass Adidas diese Summe nicht direkt an die Vereine weitergibt, sondern in Projekte investiert – von der Bekämpfung von Piraterie bis zur Digitalisierung der Übertragungstechnik. Adidas, einst der Stolz Deutschlands, hat nun die Chance, seine Position in der deutschen Sportlandschaft wieder zu festigen.
Ein entscheidender Faktor ist der neue Spielball, der ab 2026/27 offiziell in der Bundesliga zum Einsatz sein wird. Adidas kassiert dafür satte 5 Millionen Euro pro Saison – ein lukratives Nebenprodukt der Partnerschaft.

Cvc-deal und der bedarf an neuen einnahmen
Die DFL benötigt das Geld dringend. Nach dem gescheiterten Investorendeal mit CVC im Jahr 2024, der durch Fanproteste zum Erliegen kam, beläuft sich der Kapitalbedarf auf eine Milliarde Euro. Marc Lenz, DFL-Geschäftsführer, erkannte früh die Notwendigkeit, neue Partner zu suchen – und fand sie in Adidas.

Von liverpool bis köln – adidas baut sein netzwerk aus
Diese Partnerschaft ist nur der jüngste Coup für Adidas. Zuvor hatte der Konzern bereits Verträge mit zahlreichen Top-Vereinen geschlossen – von Liverpool über Eintracht Frankfurt bis hin zu 1. FC Köln. Auch die Zusammenarbeit mit Red Bull Racing in der Formel 1 unterstreicht die Diversifizierung der Strategie des Unternehmens.
Ein Blick zurück: Adidas verlor vor Jahren die DFB-Nationalmannschaften an Nike. Nun will der Sportkonzern mit dieser Investition in die Bundesliga den Anschluss herstellen und seine Markenbekanntheit stärken. Die Zukunft der Bundesliga könnte also – dank eines großen Geldes und einer starken Partnerschaft – spannender denn je werden.
