Bienenschwarm-attacke: wanderer nach über 100 stichen gerettet
Ein Albtraum für jeden Wanderer: In der Nähe von Phoenix, Arizona, wurde ein Mann von einem wütenden Bienenschwarm attackiert und erlitt über 100 Stiche. Die Rettung erfolgte spektakulär per Seilwinde, nachdem der Mann seinen Abstieg aufgrund der Verletzungen nicht mehr fortsetzen konnte.

Die dramatischen details des vorfalls
Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 10 Uhr nahe dem Gipfel des Lookout Mountain. Augenzeugen berichten von einem plötzlichen und aggressiven Angriff des Schwarms, dessen Ursache bislang ungeklärt ist. Die Feuerwehr von Phoenix und Glendale wurde alarmiert, doch die Lage gestaltete sich schwierig. Der Mann, dessen Name nicht öffentlich gemacht wurde, war offenbar so stark geschwächt, dass ein Abstieg zu Fuß ausgeschlossen war. Die Zahl der Stiche – über hundert – ist selbst für gesunde Menschen potenziell lebensgefährlich, so ein Sprecher der Feuerwehr.
Die Rettungskräfte entschieden sich für eine Luftrettung. Mit einer Seilwinde wurde der Verletzte sicher vom Berg geholt. Die Bilder, die die Phoenix Fire Department auf Facebook veröffentlichte, zeigen das dramatische Geschehen aus der Vogelperspektive: Ein Hubschrauber hängt über der Bergflanke, während Rettungssanitäter den bewusstlosen Wanderer in Empfang nehmen. Die Operation, die höchste Präzision und Erfahrung erforderte, gelang ohne weitere Verletzungen.
Nach der Bergung wurde der Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand zunächst als kritisch eingestuft wurde. Ob es bleibende Schäden gibt, ist derzeit noch unklar. Experten betonen, dass Bienengift allergische Reaktionen auslösen kann, die im schlimmsten Fall tödlich enden. Die Tatsache, dass der Mann so viele Stiche erlitten hat, erhöhte das Risiko erheblich.
Es bleibt die Frage, warum der Bienenschwarm so aggressiv reagierte. Wurde das Horn nest gestört? Gab es eine Bedrohung für die Bienen? Die Ermittlungen dazu dauern an. Was jedoch sicher ist: Dieser Vorfall erinnert uns eindringlich daran, wie gefährlich die Natur sein kann und wie wichtig es ist, sich stets bewusst zu sein, welche Risiken beim Wandern in der Wildnis lauern.
Die Feuerwehr warnt Wanderer davor, sich unvorbereitet in Gebiete aufzuhalten, in denen Bienennester vorkommen könnten. Sollte man ein Bienenvolk entdecken, empfiehlt es sich, Abstand zu halten und keine hektischen Bewegungen auszuführen. Denn auch wenn Bienen in der Regel friedlich sind, können sie sich bei Gefahr zur Wehr setzen – mit verheerenden Folgen, wie dieser Vorfall eindrücklich zeigt.
