Brutal mordfall in essen: ehemann tötet frau – kind in gefahr
Ein Schock in Essen: Ein 28-jähriger Mann wird wegen des brutalen Mordes an seiner 24-jährigen Lebensgefährtin angeklagt. Die Ereignisse vom 3. November 2025 haben eine kleine Familie in tiefe Trauer gestürzt und wer das Kind nun ein Zuhause geben kann, ist unklar.
Verschossene messer und zerschlagene träume
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung und Nötigung vor. Pajazit H., ein Deutsch-Kosovar aus Gelsenkirchen, gestand den Tat und bedauerte sein Handeln in einer schriftlichen Aussage, doch Worte reichen der Familie nicht, die nun ein Leben ohne ihre geliebte Annalena zurückgelassen hat.
Das Opfer wurde erst im Krankenhaus versterben, nachdem ihr Mann sie vor der Haustür erstochen hatte. Die Ereignisse, die zu diesem tragischen Ausgang führten, sind erschütternd. Die Verhandlung am Landgericht Essen wird am 11. Mai fortgesetzt und wirft Fragen nach den psychischen Verhältnissen des Angeklagten auf.

Ex-freundin rettet kind vor gewalt
Es folgte eine Nacht der Angst: Bereits am 15. Oktober 2025 kam es in der Wohnung von Annalena K. in Herne zu einer Schlägerei, bei der der Mann sie schlug und ins Bewusstsein verlor. Er sperrte sie anschließend stundenlang in der Küche ein, doch das Schreien ihres Kindes rettete ihr Leben. Sie floh mit dem Mädchen zu ihren Eltern, kehrte aber schnell zu ihrem Mann zurück.

Spendenaufruf für das kind – eine verzweifelte bitte
Annalenas Schwester hat einen Hilferuf gestartet, um für das vier Monate alte Mädchen aufzuhalten, das nun ohne Mutter zurückgelassen wurde. „Die Leere, die zurückbleibt, ist unendlich. Ich bitte um Unterstützung, damit dieses Kind eine Zukunft haben kann.“ Die Situation ist dramatisch und wirft ethische Fragen auf, wie die Hilfe für ein Kind, das Zeuge eines solchen Verbrechens geworden ist, sichergestellt werden kann.

Medikamenteneinnahme und psychische instabilität
Der Verteidiger gab bekannt, dass der Angeklagte unter dem Medikament Olanzapin leidet, das zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen eingesetzt wird. Ein vorläufiges Gutachten deutet jedoch darauf hin, dass er zum Zeitpunkt der Tat voll schuldfähig war. Ein dunkler Tag für Essen und eine Mahnung, die Wurzeln der Gewalt zu bekämpfen.