Bundesmarine bereitet sich auf möglichen minenjagd-einsatz in straße von hormus vor

Die Bundesmarine bereitet sich intensiv auf einen möglichen Minenjagd-Einsatz in der Straße von Hormus vor. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Richtung vorgegeben, der endgültige Befehl fehlt jedoch noch. Doch im Marinestützpunkt Kiel laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Fregattenkapitän Inka von Puttkamer leitet das 3. Minensuchgeschwader, das für die entschärung des Nadelöhrs der Weltwirtschaft zuständig ist.

Neue technik und distanzurlaub für soldaten

Neue technik und distanzurlaub für soldaten

Neue Technik wird beschafft, von Drohnen bis zu Telefonsystemen, damit Soldaten aus dem Einsatzgebiet mit ihren Liebsten sprechen können. Allein die Verlegung in den Golf dauert fünf Wochen, die Missionsdauer ist noch völlig unklar. Der möglichen Besatzung wurde bereits eine Urlaubssperre verhängt.

„Das ist für Soldaten mit Familie natürlich nicht leicht, wenn der Sommerurlaub plötzlich ausfällt“, sagt die Kommandeurin zu BILD. Trotz einer Waffenruhe bleibt die Mission lebensgefährlich. Angriffe durch den Iran sind nicht ausgeschlossen – deutsche Kriegsschiffe könnten ins Visier der Mullahs geraten.

Fregattenkapitän von Puttkamer: „Dort herrscht eine andere Bedrohung als in Nord- und Ostsee – auch darauf bereiten wir uns gesondert vor.“