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Bundespräsidentin: csu-chef söder setzt auf ilse aigner

Die CSU hat ihre Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin vorgestellt: Ilse Aigner. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach sich in einem Interview mit der Münchner 'tz' für die 70-Jährige aus. 'Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung', erklärte er.

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Die parteispitzen sprechen sich aus

Die parteispitzen sprechen sich aus

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Das Lob für Aigner kam auch von anderen Politikern. CSU-Vize Manfred Weber bezeichnete sie als 'Integrität, Bürgernähe und klare Haltung' verbindend und 'entschlossen gegen Extremismus'. Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nannte Aigner 'klug und verantwortungsbewusst', eine 'geeignete Kandidatin'.

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SPD-Chef Lars Klingbeil schätzte Aigners Überparteilichkeit. 'Ich halte sie für eine Brückenbauerin', sagte er. Allerdings hatten sich Merz und Klingbeil auf eine Präsentation einer Kandidatin im Herbst verständigt, bevor einer überparteilichen Frau den Vorzug geben sollten.

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CDU-Chef Friedrich Merz konterte Söders Vorstoß bei seinem EU-Gipfel-Aufenthalt auf Zypern. 'Wir haben verabredet, dass diese Frage im Herbst entschieden wird', erklärte er. 'Bis dahin nehme ich Vorschläge mit Interesse zur Kenntnis.' Sollten 'verschiedene Namen' genannt werden.

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Die Grünen und die Linke ließen eine BILD-Anfrage unbeantwortet. Die AfD lehnt Aigner ab. 'Wir als AfD sind davon überzeugt, dass der Bundespräsident eine über allen Parteien und Lagern stehende und in der gesamten Nation angesehene Respektsperson sein muss', erklärte AfD-Chefin Alice Weidel.