Bvb: asllani-deal – großkreutz will ex-team verstärken

Dortmund steht vor einem Kader-Umbruch, und die Suche nach Verstärkung läuft auf Hochtouren. Ein Name fällt dabei immer wieder: Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim. Der Weltmeister Kevin Großkreutz, einst selbst beim BVB aktiv, schwärmt vom 23-Jährigen und drängt ihn lautstark nach Dortmund. Ob der Transfer tatsächlich zustande kommt, ist offen, doch die Wellen, die Großkreutz damit schickt, sind beachtlich.

Großkreutz' wunsch: ein „guter typ“ für den bvb

Die Gerüchte um Asllani sind keine Neuigkeit, doch Großkreutz‘ Äußerungen im Podcast „Viertelstunde Fußball“ verleihen ihnen zusätzliche Brisanz. Er beschreibt den Kosovaren als „guten Typen“, der „weiß, wo er herkommt“ und somit ideal zum BVB passen würde. Die beiden sind sogar befreundet, und Großkreutz gesteht, er habe Asllani bereits persönlich seinen Wechselwunsch zugesandt – mit einer Überschrift, die den BVB in Verbindung mit dem Hoffenheimer brachte. Seine Worte an seinen Freund: „Komm jetzt endlich. Sieh zu, besser als hier geht es nicht!“ Ein eindringlicher Appell, der die Dringlichkeit des Wunsches unterstreicht.

Asllani, dessen Leistungen in der laufenden Saison (15 Scorerpunkte in 26 Spielen) für Aufsehen sorgen, hat sich in Hoffenheim quasi selbst aus dem Vertrag gespielt. Topklubs aus ganz Europa sind an dem talentierten Stürmer interessiert, der mit einer Größe von 1,91 Metern nicht nur vor dem Tor überzeugt. Sein Vertrag bei der TSG läuft zwar noch bis 2029, doch eine Ausstiegsklausel im Sommer könnte den Wechsel ermöglichen.

Die finanzielle Dimension ist dabei interessant: Für Champions-League-Klubs wird die Ablösesumme bei 30 Millionen Euro liegen, für alle anderen Vereine bei rund 25 Millionen Euro. Nach Informationen der BILD steht Asllani auf der Dortmunder Liste, allerdings gab es bisher noch keinen direkten Kontakt zwischen BVB und dem Spieler.

Kader-verschiebung in dortmund: mehr als nur ein transfer

Kader-verschiebung in dortmund: mehr als nur ein transfer

Ein Transfer von Asllani wäre für den BVB nicht nur eine Verstärkung der Offensive, sondern auch ein strategischer Schachzug angesichts des drohenden Kaderumbruchs. Der Abgang des Spielmachers Julian Brandt ist bereits fix, und auch Serhou Guirassy scheint Dortmund in Richtung eines anderen Vereins anzusehen. In der Defensive drohen weitere Abgänge, denn sowohl Abwehrchef Nico Schlotterbeck als auch sein Kollege Waldemar Anton sind begehrt und könnten den Verein verlassen.

Die Verpflichtung von Asllani könnte eine langfristige Lösung für die Spitze der Angriffsreihe darstellen und dem BVB helfen, den personellen Verlust auszugleichen. Ob die Verantwortlichen jedoch bereit sind, die geforderte Ablösesumme zu zahlen, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, und der BVB muss schnell handeln, um den jungen Kosovaren zu sichern – bevor andere Vereine zuschlagen.