Carl Zeiss Jena zum Comeback – Löder rettet den Abstiegskampf

Ein spätes Tor von Elias Löder in der Nachspielzeit sorgte für den ersten Dreier der Saison – Carl Zeiss Jena überwindet den Fehlstart und festigt seine Position im Rennen um den Klassenerhalt. Die 1:0-Niederlage gegen Babelsberg BBL war damit nur noch eine böse Erinnerung.

Ultras-Proteste und taktische Überraschung

Vor dem Spiel herrschte eine angespannte Atmosphäre. Die Ultras beider Mannschaften demonstrierten erneut für eine Reform der Regionalliga, forderten eine strikte Umsetzung des sogenannten «Kompassmodells» und kündigten für kommende Wochen Streiktage an. Nordost-Deutschland will die Proteste weiter schärfen.

Reddemann auf der Bank – Ebel sorgt für frühe Alarmglocken

Reddemann auf der Bank – Ebel sorgt für frühe Alarmglocken

Trainer Marco Grote überraschte mit der Auswechslung von Abwehrchef Sören Reddemann, der auf der Bank Platz nehmen musste. Schon nach fünf Minuten sah die Jenaer Defensive lichterloh gefährdet, als Amadeus Ebel eine präzise Vorlage auf Paul Wegener ermöglichte. Wegener‘s Schuss nur knapp dran.

Löders Tor rettet die Punkte

Löders Tor rettet die Punkte

Doch der Schock kam kurz vor der Pause: Kapitän Schmidt erlitt einen Oberschenkelriss und musste Weiterspielen. In der 43. Minute gelang Elias Löder nach einer Flanke von rechts der entscheidende Kopfball – 1:0 für Jena. Ein glücklicher Moment, der den Erfolg des Teams besiegelte.

Verflachte zweite Halbzeit – Chancen vergeben

Nach dem Seitenwechsel verlor Jena die Kontrolle über das Spiel. Die Offensive wirkte lethargisch, die Spielübersicht mangelhaft. Miguel Boog‘s riskante Hereingabe in der 78. Minute brachte Löder zwar eine Kopfballchance, doch der Ball landete im Torraum ungenutzt. So sicherte sich Jena den Dreier gegen alle Erwartungen – und bewies, dass selbst nach einem holprigen Start noch ein Comeback möglich ist.