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Dhb-manager chatton: sprunggelenks-drama nach altherren-einsatz

Ein unglücklicher Moment beim Heesseler SV hat Benjamin Chatton, einen der wichtigsten Köpfe im Deutschen Handballbund (DHB), aus der Bahn geworfen. Der 45-jährige Manager erlitt bei einem Altherren-Training einen schweren Doppelbänderriss im rechten Sprunggelenk und wird den DHB-betrieb vorerst mit Gehhilfen unterstützen müssen.

Die szene, die alles veränderte: ein loch im acker

Die Details sind banal, aber die Konsequenzen erheblich: Chatton, der normalerweise die Fäden im DHB zieht, trat während des Trainings auf einen ungesicherten Bereich im Ackerland neben dem Sportplatz des Heesseler SV. „Da war ein Loch im Acker und ich bin reingetreten“, erklärte der DHB-Manager gegenüber SPORT BILD. Ein Sturz, der ihn nun vor eine Zwangspause stellt.

Die Diagnose traf den DHB-Verantwortlichen hart: ein doppelter Bänderriss im rechten Sprunggelenk. Während die TSV Hannover-Burgdorf am vergangenen Wochenende ein packendes Bundesliga-Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt in der ausverkauften ZAG-Arena bestritt (32:35), saß Chatton auf der Tribüne, unterstützt von Unterarmgehstützen. Ein Anblick, der die prekäre Situation verdeutlichte.

Vorbereitung auf die länderspiele unter erschwerten bedingungen

Vorbereitung auf die länderspiele unter erschwerten bedingungen

Zum Glück für den DHB fallen die Termine rund um die Männer-Nationalmannschaft aktuell glimpflich aus. Doch der Ausfall des Managers während der Lehrgangs ab dem 11. Mai, an dem sich Bundestrainer Alfred Gislason und sein Team auf die anstehenden Länderspiele gegen den amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister Dänemark vorbereiten, ist nicht zu unterschätzen. Die Duelle finden am 15. Mai in Kopenhagen und am 17. Mai in Köln statt.

Die Planungen für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2028 sind indes in vollem Gange. Deutschland startet mit einem Heimspiel gegen Belgien am 4./5. November 2026 und reist anschließend in die Slowakei. Nach der Heim-WM 2027 stehen Duelle in Italien und gegen dessen Trainer Bob Hanning auf dem Programm, gefolgt von weiteren Begegnungen gegen Belgien und die Slowakei. Die Vorbereitungen laufen also weiter, auch wenn einer der wichtigsten Architekten im Hintergrund nun vorübergehend etwas eingeschränkt ist.

Die Diskrepanz zwischen dem professionellen Handball und dem unvorhersehbaren Stolpern in ein Loch im Ackerland ist geradezu surreale. Eine Erinnerung daran, dass selbst die erfahrensten Strategen des Sports den Launen des Zufalls ausgeliefert sind. Ob Chatton seine Rolle im DHB in voller Kraft wieder ausfüllen kann, wird die kommende Zeit zeigen – und ob er künftig einen genaueren Blick auf den Untergrund werfen wird.