Dsds: bohlen-kritik, gänsehaut und neun kinder – das war die erste show!
Köln – Pünktlich zum Start der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ flogen die Fetzen im TV-Studio. Die erste Live-Show präsentierte ein Feuerwerk an Talenten, Kritik und emotionalen Momenten, die das Publikum spalten. Für zwei Kandidaten endete der Traum von der Musikkarriere abrupt, während ein anderer, Menowin Fröhlich, mit seiner Performance für Standing Ovations sorgte – und eine Diskussion über seine beeindruckende Kinderzahl auslöste.
Ein duell, das keine gnade kannte
Die Spannung war bereits vor der ersten Sendung spürbar, und sie entfachte sich unmittelbar, als Noemi (23) und Tyrell (19) in einem dramatischen Gesangsduell gegeneinander antreten mussten. Das Duo interpretierte Revolverhelds „Ich lass für dich das Licht an“, doch die Entscheidung fiel eindeutig. Dieter Bohlen ließ seiner Meinung freien Lauf: „Die Stimme kann da nicht mithalten.“ Die Zuschauer stimmten zu und gaben Noemi das Schicksal.
Doch das war erst der Anfang. Auch die folgenden Auftritte sorgten für hitzige Diskussionen. Bei Abii (24) schien die Songauswahl – Mark Ambors „Belong Together“ – völlig daneben zu liegen. Bohlen kritisierte: „Wie so ein Teletubby oder so. Für so eine Billo-Nummer…“ Bushido (47) mischte sich ebenfalls ein und schoss über die Choreografie: „Müll. Ich weiß gar nicht, wer sich das ausgedacht hat.“
Selbst die junge Valentina (16), für die Isi Glück (35) den „Megabuzzer“ gedrückt hatte, entging der Kritik nicht. Bushido bemängelte: „Der Gesang ist untergegangen.“ Tyrell, der sich im Anschluss erneut beweisen musste, präsentierte The Polices „Every Breath You Take“. Hier kam Bohlen erneut ins Grübeln: „Es gibt nur drei Sachen, auf die ihr achten müsst: Gefühl, Gefühl und Gefühl. Und das Gefühl war nicht da.“

Konstanze und paco überzeugen – menowin stiehlt die show
Es gab aber auch Lichtblicke. Constance (19) überzeugte mit ihrer gefühlvollen Interpretation von „Birds Of A Feather“ und Paco (23) begeisterte mit „Risk It All“ von Bruno Mars. Bohlen schwärmte: „Ich könnte dich wirklich knutschen!“ Dabei ließ er einen humorvollen Seitenhieb nicht fehlen: „Mehr Kinder als ich? Da reden wir nochmal drüber.“
Und dann war da noch Menowin (38). Der frischgebackene Papa – stolzer Vater von neun Kindern! – wählte Etta James’ „I’d Rather Go Blind“ und riss Bushido zu einem unerwartet emotionalen Statement hin: „Ich liebe den einfach. Geil!“ Auch hier konnte sich der Rapper nicht verkneifen: „Mehr Kinder als ich? Da reden wir nochmal drüber.“ Der Auftritt markierte einen der Höhepunkte des Abends.

Wer geht als nächstes?
Die Zuschauer sahen, wie Valentina und Peter Heimerdinger (42) am Ende leer ausgehen mussten. Sie erhielten nicht genügend Anrufe und müssen sich am kommenden Samstag gegen weitere Kandidaten behaupten. Die Entscheidung ist gefallen: es wird spannend, wer sich im Rennen um den Superstar-Titel durchsetzen wird – und wer am Ende die Tränen der Enttäuschung wischen muss.
