Dsds-recall: bohlen entscheidet scharf – favoriten im feuer
Der erste Recall bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat für die Top 30 Kandidaten eine bittere Pille ergeben: Nur halb so viele kommen weiter. Dieter Bohlen ließ keinen Zweifel an seiner Entscheidung zu stehen – und selbst Menowin Fröhlich, der nach seiner Rückkehr eine der großen Hoffnungen darstellt, konnte die Jury nicht überzeugen.
Kult-sänger fröhlich im aufwind, dann der absturz
In Rust, im Europa-Park, schien es zunächst nach Promi-Party. Doch Bohlen verkündete prompt: „Fünf von euch fahren heute Nachmittag schon wieder nach Hause.“ Isi Glück riet den verbliebenen Teilnehmern, ihre Schwächen nicht zu ignorieren – „dafür ist die Zeit zu knapp.“

Bohlens kritik: „völlig falsche nummer!“
Die Jury, bestehend aus Bohlen, Isi Glück und Bushido, ließ keine Gnade walten. Jedes Mal fünf Kandidaten vor die Brust und gleich der gleiche Song – und direkt danach die Entscheidung. Bohlen nannte es „völlig falsche Nummer!“. Menowin Fröhlich startete mit „Ordinary“ von Alex Warren, doch seine Interpretation fand wenig Beachtung.

Unmut unter den kandidaten
„Wer drei Viertel vom Text vergisst und seine Einsätze nicht drin hat, bietet nicht das, was ich von dieser Show kenne“, kommentierte ein Kandidat den Auftritt von Menowin. Die anderen Teilnehmer zeigten Unmut – Menowin sollte zwar der Einzige sein, der die Runde überstand, doch die Freude darüber war überschaubar. Bohlen lobte ihn dennoch als „Sack, der aber alles gegeben hat und schöne Phrasierungen am Ende hatte.“

Die entscheidung: nur die top 15 bleiben
Am Ende kürte die Jury ihre Top 15 aus den 30 Recall-Kandidaten. Doch selbst für die Glücklichen wartet ein harter Kampf: In kleinen Gruppen oder als Duette müssen sie bald erneut auftreten. Wie es ausgeht, wird erst in der nächsten Folge enthüllt. Ein schmaler Erfolg für Menowin, der trotz der Kritik als einziger seiner Gruppe weitergeht.