Epstein-skandal: prinzessinnen beatrice und eugenie verlieren königlichen status

Berkshire (UK) – Ein Schock für die britische Königsfamilie: Prinzessinnen Beatrice (37) und Eugenie (35), Töchter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson, werden vom legendären Pferderennen in Ascot ausgeschlossen. Die Entscheidung ist eine direkte Folge ihrer Verwicklung in den Jeffrey-Epstein-Skandal.

Ausladung nach epstein-verbindungen: die schwestern geraten in die kritik

Ausladung nach epstein-verbindungen: die schwestern geraten in die kritik

Die beiden Prinzessinnen sollen von dem Verbot „völlig überrumpelt“ worden sein, wie Quellen der „Mail on Sunday“ berichten. Die jährliche Royal-Ascot-Rennwoche ist ein wichtiger Termin für den Adel, ein Ereignis des „Sehen und Gesehenwerdens“. Doch für Beatrice und Eugenie droht nun eine deutliche öffentliche Distanzierung.

Im Palast wurde intensiv diskutiert, welche Rolle die Prinzessinnen künftig in der Monarchie spielen sollen. Laut der „Mail on Sunday“ sollen sie auf absehbare Zeit von allen öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Der Grund: Ihre eigene Verwicklung in den Epstein-Skandal ist noch nicht vollständig aufgeklärt.

Besonders kritisch wird Prinzessin Beatrice genannt. Dokumente im Epstein-Skandal belegen, dass sie ihrer Mutter riet, sich wieder bei Epstein beliebt zu machen und ihren Vater Andrew 2019 zu seinem katastrophalen Interview zu ermutigen. Eine bemerkenswerte Tatsache: Prinzessin Beatrice soll 2015 in einem Jahr 17 Luxus-Urlaube gemacht haben, obwohl ihr Jahresgehalt lediglich rund 26.000 Euro betrug. Ihre Mutter, Fergie, hatte sich zudem von Epstein bei immensen Schulden helfen lassen.

Prinz William und Kate sollen sich von den beiden Schwestern distanzieren. William soll anderen Royals geraten haben, sich für den Rest des Jahres nicht mehr mit Beatrice und Eugenie fotografieren zu lassen. Das wäre bei einem Event wie Ascot kaum möglich gewesen.

Unterstützung erhalten die Prinzessinnen von ihrem Bruder Prinz Harry. Dieser soll Beatrice angeboten haben, seine Villa in Montecito als Rückzugsort zu nutzen. Die Sussexes hatten nach ihrem „Megxit“ vor allem Kontakt zu Prinzessin Eugenie, doch der Niedergang von Prinz Andrew scheint Beatrice besonders zu belasten.

Die Entscheidung der Königsfamilie ist ein klares Signal: Das Risiko, mit den beiden Schwestern in Verbindung zu stehen, wird als zu hoch eingeschätzt. Die Ausladung aus Ascot ist mehr als nur eine sportliche Entscheidung – sie ist ein Zeichen der Entschlossenheit, die Reputation der Monarchie zu schützen.

Der Skandal um Jeffrey Epstein wirft weiterhin Schatten auf die britische Königsfamilie. Die Folgen für Prinzessinnen Beatrice und Eugenie sind noch nicht vollständig absehbar, doch eines ist sicher: Ihr öffentliches Image hat einen schweren Schlag erlitten.

Die Ausladung aus Ascot ist ein deutliches Zeichen: Die königliche Familie setzt auf Distanz und Schutz ihrer eigenen Reputation. Die Frage ist, wie nachhaltig diese Entscheidung sein wird.

Prinz Harrys Angebot mag eine Geste der Solidarität sein, doch die Schwestern stehen vor einer großen Herausforderung, ihre Reputation wiederherzustellen – eine Aufgabe, die angesichts der Umstände alles andere als einfach sein wird.

n