E-scooter-fahrer schläft nach unfall neben seinem gefährt
Düsseldorf – Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigte die Polizei in der Nacht zu Ostermontag: Ein 45-jähriger E-Scooter-Fahrer kollidierte mit einem Pkw und entschuldigte sich anschließend mit der Aussage, er sei müde und sich hinlegen müsse. Was folgte, entsprach den Erwartungen wohl kaum – der Mann schlief neben seinem beschädigten E-Scooter ein.

Schwankende bewegungen vor der kollision
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 2 Uhr morgens in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Ein 25-jähriger Autofahrer wollte von einer Tankstelle aus in den Verkehr einbiegen, als der E-Scooter ungebremst auf sein Fahrzeug zuraste. Die Polizei gab an, dass der Rollerfahrer bereits mit „schwankenden Bewegungen“ auf den Pkw zugesteuert sei, was auf eine mögliche Beeinträchtigung hindeutet.
Ein seltsames Verhalten: Nach der Kollision erklärte der Mann, es gehe ihm gut, er müsse aber unbedingt schlafen. Die Beamten, die daraufhin eintrafen, fanden ihn tatsächlich schlafend neben seinem E-Scooter vor. Ein Weckruf und ein Gespräch ließen den Mann „pusten“, wie es in Polizeikreisen hieß.
Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, zudem bestehen laut Polizei Hinweise auf eine mögliche Drogenbeeinträchtigung. Der Führerschein des Mannes wurde umgehend in der Nacht abgenommen und er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Ein anderer Vorfall, der im Zusammenhang mit den Feiertagen zu vermerken ist, betrifft einen Camper aus Bayern, der bei einem heftigen Sturm fast von einer 70 Meter hohen Brücke geweht wurde. Die Zahl spricht für sich: Ein Campingurlaub, der beinahe in einer tödlichen Katastrophe endet, zeigt die Gefahren, die bei Freizeitaktivitäten auftreten können.
