Ferrari-flügel im aufwind: macarena-comeback auf der rennstrecke
Shanghai – Ein ungewöhnlicher Tanz auf der Formel-1-Rennstrecke: Das neue Heckflügel-Design von Ferrari erinnert mit seiner Bewegung an die Tanzschritte zur „Macarena“, dem Hit der Band Los del Rio aus dem Jahr 1993. Der Hype, der vor über drei Jahrzehnten begann, erlebt nun eine überraschende Wiederbelebung – und zwar dank des italienischen Rennstalls.
Ferrari-flügel sorgt für social-media-fieber
Die Verbindung zwischen dem Flügel und dem Pop-Kult-Song entstand durch eine einfache Beobachtung: Das verstellbare Element des neuen Flügels dreht sich um 180 Grad und klappt in eine kopfüber gedrehte Position, ähnlich den Bewegungen, die einst zu „Macarena“ getanzt wurden. Dieses Detail löste in den sozialen Medien einen viralen Trend aus, der sich mittlerweile bis ins Ferrari-Fahrerlager in Shanghai ausgebreitet hat.
„Das Beste daran ist, dass der Flügel in der Mitte komplett frei wird“, kommentierte Sky-Experte Ralf Schumacher (50). „Wirklich eine geniale Idee. Da haben einige geschaut und sich gewundert, dass Ferrari diese Idee hatte.“ Lewis Hamilton (41) zeigte sich ebenfalls begeistert und lobte die harte Arbeit des Teams bei der Entwicklung des Upgrades.
Trotz des Hypes brachte der Flügel am Freitrag der Trainings keine sofortigen Vorteile. Hamilton landete auf Platz 6, sein Teamkollege Charles Leclerc (28) auf Platz 5. Die Mercedes-Dominanz aus Melbourne setzte sich fort: George Russell (28) war im ersten Training schnellster, gefolgt von Kimi Antonelli (19). Lando Norris (26/McLaren) belegte den dritten Platz.
Für Rookie Arvid Lindblad (18) endete das Training frühzeitig wegen technischer Probleme. Auch Carlos Sainz (31) hatte mit Problemen zu kämpfen. Teamchef James Vowles (46) von Alpine erklärte, dass das Auto keine Daten lieferte. Ein besonders dramatischer Moment ereignete sich, als Franco Colapinto (22) seinen Alpine in der Boxengasse abbremste, was zu einer gefährlichen Situation für die Mechaniker anderer Teams führte. Ein wahrer Hase-und-Igel-Moment.
Nico Hülkenberg (38), der einzige deutsche Fahrer im WM-Feld, beendete das Training auf Platz 9 mit seinem Audi.
Die Ferrari-Initiative zeigt, wie kreative Ideen aus unerwarteten Quellen entstehen können – und wie soziale Medien selbst die Formel 1 beeinflussen.