Feuer in tuapses ölförderanlage - russland ermittelt angriff auf schwarzes meer
Im ukrainischen Angriff auf Russland ist die Ölraffinerie in Tuapse am Schwarzen Meer in Flammen aufgegangen. Schwarze Rauchwolken steigen kilometerweit in den Himmel. Der russische Gouverneur spricht von einer 'ernsthaften Notfallsituation'.

Bewohner evakuiert, giftstoffe in der luft
Die Anlage ist ein zentraler Knoten für Russlands Ölexport und deshalb im Visier der ukrainischen Armee. Aus Sicherheitsgründen müssen die Anwohner ihre Häuser verlassen. Sie werden in eine zur Notunterkunft umgebauten Schule untergebracht, um vor den potenziellen Gefahren von Flammen oder Explosionen auf Wohngebiete geschützt zu sein.
Der Rauch bringt giftige Substanzen wie Benzol, Xylol und Ruß in die Luft. Die russischen Behörden warnen, dass die Luft stark belastet ist und die Einatmung dieser Stoffe Husten, Atemnot und langfristig sogar Krebsrisiken mit sich bringt.
Tuapse hat in den vergangenen Wochen immer wieder zu schweren Bränden und giftigen Regenfällen durch ukrainische Angriffe kam. Einige Tage lang konnten die Feuer nur unvollständig unter Kontrolle gebracht werden. Besonders dramatisch war der schwarz gefärbte Öl-Regen, der auf Häuser, Autos und Straßen fiel und auch auf Kleidung und Haut blieb.
Seit Anfang 2025 greift die Ukraine gezielt Russlands Ölindustrie an – eine der wichtigsten Einnahmequellen für Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. Mit Drohnen attackiert Kiew immer wieder Raffinerien, Depots und Hafenanlagen, oft tief im russischen Hinterland.
