Fortuna düsseldorf: trainerentlassung rückt immer näher?
Dortmund – Der Abstiegskampf von Fortuna Düsseldorf erreicht einen neuen Tiefpunkt. Nach dem deutlichen 0:3-Debakel in Kaiserslautern ist die Geduld der Verantwortlichen offenbar am Ende. Während die Spieler und der Trainerstab sich hinter Phrasen und Schuldzuweisungen an den Schiedsrichter verbergen, zeichnet sich eine brisante Lage ab, die den gesamten Verein in Atem hält.
Schiri-debatte als nebelkerze?
Markus Anfang, der Coach der Fortuna, äußerte sich zwar empört über den Platzverweis von Sima Suso, doch der Eindruck, dass hier versucht wird, von den eigentlichen Problemen abzulenken, ist unübersehbar. Sven Mislintat, der Manager, schien ebenfalls mehr an der strittigen Schiedsrichterleistung von Daniel Schlager als an der desaströsen Leistung seiner Mannschaft interessiert.
Suso sah in der 22. Minute die rote Karte, bereits der fünfte Platzverweis für Düsseldorf in dieser Saison. Ein Foul an Norman Bassette, das Schlager als Regelverstoß wertete, führte zur Ampelkarte. Auch bei einem weiteren Vorfall, dem 1:0 für Lautern durch Jacob Rasmussen, forderte Anfang vehement ein Foul an Elias Egouli und schürte so die Kritik am Schiedsrichter zusätzlich. Das eigentliche Problem, die verkorkste Vorstellung der Fortuna, geriet dabei völlig in den Hintergrund.
Die Derniere in Braunschweig (0:1) war schon enttäuschend, gegen Hertha BSC (2:5) katastrophal, und das Spiel in Kaiserslautern offenbarte erneut die tief liegenden Probleme im Düsseldorfer Spiel.

Dritter pleiten-triple unter anfang
Unter Markus Anfang ist dies bereits der dritte
