Fortuna-düsseldorf: alexandropoulos hält erfolgskurs

Die Fortuna Düsseldorf hat den Weg raus aus der Relegation sich noch immer selbst in den Händen. Ein Sieg am letzten Spieltag in Fürth würde die Klassenerhaltssicherung nahezu garantieren - und wäre es sogar ein direkter Klassenerhalt, wenn man vorher am Sonntag gegen Elversberg erfolgreich wäre (13 Uhr/Sky).

Michelsonní uhrí bía

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Ein wichtiger Faktor für diese Erfolgschance ist der griechische Mittelfeldspieler Sotiris Alexandropoulos. Der 24-Jährige war einer der besten Spieler im Team bei seinem Debüt in Magdeburg (0:2) und auch beim 3:1-Sieg gegen Dresden. Obwohl er auch bei Schalke einige Fehlpässe zeigte, ist Alexandropoulos insgesamt DIE Überraschung, seit Alexander Endes Trainer-Übernahme.

Ende: „Wenn man von einem großen Herz spricht, dann muss man ihn ganz vorne nennen. Er hat sehr, sehr viel reingeschmissen in die Zweikämpfe, war sehr laufstark und unheimlich viel unterwegs. ‚Soto‘ ist aktuell ein ganz wichtiger Faktor für uns.“

Zuvor war Alexandropoulos von Anfang für die Fortuna nur selten auf dem Platz. Markus Anfang, der vor Ende den Trainerposten belegte, verpasste ihn zehn Spiele wegen eines Muskelbündelrisses, kam in sechs Mini-Joker-Einsätzen von höchstens acht Minuten zum Zug, saß dreimal über 90 Minuten auf der Bank und schaffte es einmal gar nicht in den Kader. Nun ist er aber unverzichtbar, nachdem auch Satoshi Tanaka aufgrund eines Muskelfaserisses ausfiel. Alexandropoulos' Dynamik, mit der er gegen Schalke mehrfach an einem Spieler mit dem Ball am Fuß vorbeilief und so das Spiel öffnete, hebt ihn von anderen Zentrums-Spielern ab. Als Verbal-Anführer auch, wie er bei der Trostung von Florian Kastenmeier in Erscheinung trat.

Es wäre jedoch wichtig, wenn sein eigentlicher Mittelfeld-Partner Anouar El Azzouzi gegen Elversberg wieder dabei wäre, der ähnliche Attribute ins Spiel bringt wie Alexandropoulos. El Azzouzi fehlte aufgrund einer Schulterprellung, aber die Hoffnung auf seine Rückkehr in den beiden Abstiegs-Endspielen ist groß. Ende: „Sein Ausfall hat uns wehgetan, er war vorher ein absoluter Energie-Geber, der ‚aggressive Leader‘ im Mittelfeld. Und mit Sotiris hat El Azzouzi mittlerweile einen zweiten Leader an seiner Seite.“