Gelsenkirchen im chaos: millionen-diebstahl abgeschlossen – tausende schließfächer betroffen

Ein Schock für Gelsenkirchen: Nach maandenlanger Ermittlung ist der spektakuläre Sparkassen-Coup endlich abgeschlossen. Über 100 Millionen Euro Beute – und die Suche nach den Tätern geht weiter.

Tausende opfer, ein ruinbild

Die Polizei hat die Untersuchung der 50.000 sichergestellten Gegenstände abgeschlossen und diese freigegeben. Für die weiteren Schritte benötigen sie nun die Zusammenarbeit der Sparkasse. Doch die Zahlen sprechen für sich: Rund 2700 Bankkunden sind betroffen, und 3100 Schließfächer wurden auf brute Weise aufgebrochen. Ein Einbruch, der in die Geschichte als einer der größten deutschen Kriminalfälle eingehen wird.

Wie D'Aversa und sein Team herausfand, nutzten die Täter einen Kernbohrer, um unbemerkt in die Bankmauwand einzubrechen. Die Verwüstung im Tresorraum war schier unvorstellbar – Berge von Schließfachkästen türmten sich auf, Zeugen der jahrelangen, detailgetreuen Arbeit der Räuber.

Schmuck, uhren und die bittere ironie

Schmuck, uhren und die bittere ironie

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter bewusst wertvolle Gegenstände wie Luxusuhr und auffälligen Schmuck zurückließen, um spätere Verkaufsversuche zu erschweren. Doch was niemand wirklich versteht ist, warum sie die registrierten Schließfächer überhaupt aufgebrochen haben. Waren sie auf der Suche nach etwas anderem? Oder einfach nur, um die Fassade der Sicherheit zu zerstören?

„Vom Schmuckstück der Großmutter bis hin zur wertvollen Uhr, war alles dabei“, erklärt Pressesprecherin Trippelsdorf. Eine verhängnisvolle Arroganz. Die Beute, geschätzt auf mehr als 100 Millionen Euro, dürfte nun die Ermittlungen in Gang halten - und die Opfer erbittert machen.

Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, wobei die Vernehmung der 2700 Betroffenen im Fokus steht. Die Sonderkommission wurde bereits auf die „EK Kernbohrer“ reduziert. Ein komplexes Netz aus Spuren und falschen Fährten, durch das die Polizei nun navigieren muss. Die Polizei betont, dass die Anzahl der Geschädigten enorm ist und der Schaden immens.