Hack über sein comeback:
Robin Hacks fünfmonatige Leidenszeit ist endlich vorbei. Im Spiel von Wolfsburg gegen den 1. FC Union Berlin kam der Offensiv-Wirbler in der 77. Minute auf den Rasen und erlebte sein Comeback nach einer langen Narbenzeit.

Hack hofft auf baldigen startelfeinsatz
Der 27-Jährige war zuletzt am 22. November 2025 für acht Minuten in der Bundesliga-Luft gewesen. Doch fast hätte er auch gleich den ersten Scorerpunkt in dieser Saison erzielt: Nach seiner Flanke in der 83. Minute traf Giovanni Reyna per Kopf, aber nur den Innenpfosten.
„Ich bin einfach nur froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Es war wunderschön. Ich habe es vermisst. Auch wenn es in einigen Aktionen noch ein bisschen unkoordiniert war,“ sagte Hack nach seinem Comeback.
Das war bisher eine echte Seuchen-Saison für den Mittelfeldspieler. Nur an den ersten drei Spieltagen der Saison stand er in der Startelf, dann musste er wegen einer Meniskus-Operation ausfallen. Nach knapp zwei Monaten versuchte er in Heidenheim sein 1. Comeback – danach gab es erneute Beschwerden und weitere fünf Monate Pause.
„Ich glaube, ich habe einige Rückschläge gehabt. Ich war vor Heidenheim wieder mal ein bisschen dran an der Mannschaft, dann erneut einen Rückschlag, wieder ein paar Monate Pause. Ich glaube, wenn man alles zusammenzählt, das waren jetzt knapp siebeneinhalb Monate, eine lange Zeit. Das hat viele Körner gekostet. Zum Glück hatte ich ein stabiles Umfeld, das mich sehr unterstützt hat,“ erzählte Hack.
„Ich habe überhaupt keinen Stress,“ betonte er drei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Saison. „Am liebsten, den würde ich auf jeden Fall nehmen. Aber ich habe überhaupt keinen Stress. Wie gesagt, ich bin sehr froh, wieder auf dem Platz zu sein. Und ich bin dankbar für jede Minute, die ich diese Saison noch bekomme. Dann kann ich auch für mich persönlich das Jahr abhaken und Kraft sammeln, den Körper wieder wirklich auf Höchstleistung bringen – und dann nächstes Jahr wieder voll angreifen.“
