Handball-drama in dresden: last-second-sieg rettet aufstiegschance
Ein Spiel, das noch lange in Erinnerung bleiben wird: Der HC Elbflorenz Dresden hat am Montagabend in Lübeck mit einem 31:30-Sieg den wichtigen Auswärtssieg in der 2. Handball-Bundesliga errungen. Ein Tor von Kapitän Sebastian Greß in der allerletzten Sekunde besiegelte den Erfolg – ein Triumph, der sich die Sächse nach dem Skandalspiel der Vorsaison mehr als verdient haben.
Dresden rächt sich für lübeck – und bleibt im aufstiegsrennen
Es war ein nervenaufreibender Kampf, der sich erst in der finalen Sekunde entschied. Die Dresdner lagen zwei Minuten vor Schluss mit 28:30 zurück und kassierten zusätzlich eine Zeitstrafe gegen Nadav Cohen. Doch Greß und Preußner kämpften sich zurück zum 30:30. Ein entscheidender Fehler des VfL Lübeck-Schwartau in der Schlussminute ermöglichte den entscheidenden Treffer.
„Ein Pass wie von Tom Brady“, kommentierte der Dyn-Kommentator den entscheidenden Pass von Torwart Marino Mallwitz auf Greß. Mallwitz, der selbst jahrelang in Lübeck spielte, war es, der mit einem präzisen Wurf das Spiel für Dresden wendete. Der Sieg ist für die Sächse von enormer Bedeutung, da sie nun punktgleich mit dem Zweiten Balingen auf Rang drei liegen und im Kampf um den Aufstieg in die Handball-Bundesliga voll im Rennen bleiben.
Trainer André Haber musste den dramatischen Spielabend aufgrund eines Infekts vom Sofa aus verfolgen. Sein Co-Trainer Fabian Bergers-Metzner übernahm die taktische Leitung, unterstützt von Sportchef Rico Göde. Der Sieg wird der Genesung von Haber sicherlich zugutekommen.
Die Freude über den Sieg dürfte die Genesung von André Haber beschleunigen. Die Leistung des Teams zeigt: Wer solche Spiele gewinnt, steigt am Ende wahrscheinlich auch auf.