Happy feet-skandal: darts-star hood verliert teueres spitznamenrecht

Ein kurioser Fall sorgt in der Welt des Darts für Aufsehen: Justin Hood, bekannt als ‘Happy Feet’, hat sich das teuerste Talentvergeudung gegönnt. Der englische Pfeilmann hatte sich den Spitznamen nach einem frühen Missgeschick verschafft, als er sich überdimensionale Schuhe leihen musste – ein passender Hinweis auf seine unberechenbare Spielweise.

Der name ist geschützt – und kostet hood teuer

Doch nun kommt es zu einem Rechtsstreit mit dem Rechteinhaber des Animationsfilms ‘Happy Feet’. Die Kläger haben eine formelle Beschwerde eingereicht, da Hood den Spitznamen im kommerziellen Bereich – Merchandise, Walk-ons – ohne Erlaubnis nutzte. Eine teure Rechnung droht dem Pfeilstar.

Hood bestätigte den Vorgang und erklärte, dass ihm die Verwendung des Namens nun untersagt sei. Sein Team habe daher vorsorglich entschieden, den Spitznamen zu streichen, um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. ‘Wir sind gerade dabei, das alles zu klären. ‘Happy Feet’ muss leider weg, also suchen wir gerade nach etwas Neuem’, so Hood gegenüber talkSPORT.

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Hood hatte bei der Weltmeisterschaft sensationell das Viertelfinale erreicht und sich damit auf Platz 53 der Weltrangliste katapultiert. Zuletzt sorgte er mit seinem Heiratsantrag – nackt vollzogen! – für internationale Schlagzeilen. Ein Freundschaftstest für die Ehe, wie man so sagt. Nun scheint es, als ob die sportlichen Leistungen Hoods in den Hintergrund treten müssen. Die Schlagzeilen drehen sich wieder um den Spitznamen-Trubel und den ungewöhnlichen Heiratsantrag.

‘Der Ring kam an, Jess hat die Tür geöffnet und das Paket angenommen. Natürlich wusste sie nicht, was drin ist. Sie hat es mir gegeben, und ich kam gerade komplett nackt aus der Dusche. Ich bin reingegangen, auf ein Knie gegangen, alles ganz klassisch. Sie war nur so: ‘Oh ja’.’, schilderte Hood. Offenbar sind die Geräusche des Windes in den Maisfeldern und das Murmeln eines Gesprächs auf einem belebten Marktplatz nun dem Geräusch eines laufenden Rechtsstreits gewichen. Ein bittersüßer Nebeneffekt seines überraschenden Erfolgs.