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Herz-kreislauf-krankheiten: ki und prävention – deutschlands weg in die zukunft

Herz-Kreislauf-Erkrankungen fordern weltweit mehr Menschenleben als jede andere Krankheit. In Deutschland sterben jährlich über 300.000 Menschen daran. Ein neues Gipfeltreffen in Berlin beleuchtete die drängendsten Fragen – und zeigte, dass die Zukunft der Herzmedizin in der Datenanalyse liegt.

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Mehr als 100 Experten aus Forschung, Politik und Gesundheitswesen trafen sich beim dritten BILD-Herzgipfel, organisiert vom Deutschen Herzzentrum der Charité unter der Leitung von Prof. Ulf Landmesser. Die Diskussionen konzentrierten sich auf das Potenzial künstlicher Intelligenz, die Nutzung von Daten und die Notwendigkeit einer verstärkten Prävention.

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Ki als gamechanger für die herzmedizin

Prof. Landmesser betonte, dass KI die Risiken frühzeitig erkennen kann, beispielsweise Entzündungen in den Blutgefäßen oder Vorstadien von Herzerkrankungen. Er wies darauf hin, dass über 80 Prozent der Herzinfarkte an Stellen entstehen, die zuvor unauffällig waren. Parodontitis, eine Zahnfleischerkrankung, wird ebenfalls als Risikofaktor genannt. Die Prävention muss früher beginnen, denn Stents sind oft nur ein Zeichen für einen fortgeschrittenen Zustand.

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Daten als ungenutzter schatz

Daten als ungenutzter schatz

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken unterstrich die Notwendigkeit, Daten effektiver zu nutzen. Sie sprach von einem „Schatz“, der derzeit zu wenig ausgeschöpft werde. Die KI könne hier eine entscheidende Rolle spielen. Eine Idee: Apotheken (das rote A) sollen künftig auch Blutdruck, Blutzucker und Blutfett messen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um frühzeitig Risiken zu erkennen.

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Prävention: der schlüssel zur lebensqualität

Prävention: der schlüssel zur lebensqualität

Auch Forschungsmarschallin Dorothee Bär forderte mehr Prävention. Sie verglich das Versäumnis, sich um die Herzgesundheit zu kümmern, mit dem Ignorieren eines Leberflecks, das sich zu einem Tumor entwickeln kann. Sie plädiert für ein bundesweites Präventionsgesetz, um einen konsequenten Ansatz zu gewährleisten.

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Bluthochdruck: ein stiller killer

Bluthochdruck: ein stiller killer

Ein weiteres Thema war Bluthochdruck. Mareike Geier von AstraZeneca warnte davor, dass jeder Dritte irgendwann an Vorhofflimmern erkranken wird, einem bedeutenden Risikofaktor für Schlaganfälle. Prof. Markus van der Giet, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga, mahnte, dass ab einem Blutdruck von 140/90 sofort Maßnahmen ergriffen werden müssten. Dr. Christos Pantazis, SPD-Bundestagsabgeordneter, forderte ebenfalls verstärkte Präventionsmaßnahmen.

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Der „reparaturbetrieb“ im gesundheitswesen

Der „reparaturbetrieb“ im gesundheitswesen

Experten kritisierten, dass Deutschland zu wenig in die Prävention investiert und stattdessen oft im „Reparaturbetrieb“ steckt. Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, bemängelte, dass die Lernfähigkeit der älteren Bevölkerung oft zu spät genutzt werde. Dr. Jana Boer, stellvertretende Bundesvorsitzende des Bundesverbandes niedergelassener Kardiologen, ergänzte, dass viele Patienten die Verantwortung für ihre Gesundheit abgeben.

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Hcm: hoffnung für kinderherzen

Hcm: hoffnung für kinderherzen

Die Diskussion um Herzfehler bei Kindern beleuchtete die Arbeit von Johannes B. Kerner, der sich seit Jahren für die