Iran-usa: friedensverhandlungen im clinch – waffenstillstand droht zu scheitern
Washington/Islamabad – Ein nervöser Machtkampf um einen Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran tobt, während der Zähler für den Ablauf eines zweitägigen Waffenstillstands immer lauter tickt. Die Lage ist bis zuletzt hochkomplex und von überraschenden Wendungen geprägt.
Trump droht mit iranischer zerstörung – vance verzögert flug nach pakistan
US-Präsident Donald Trump (79) hatte angekündigt, dass sein Vize JD Vance (41), zusammen mit den Krisen-Emissären Steve Witkoff (69) und Jared Kushner (45), bald nach Islamabad aufbrechen sollen. Die Spekulationen, ob Vance den langen Flug überhaupt antreten wird, waren zuvor zutiefst verstrickt. Nun deutet alles darauf hin, dass die Amerikaner am Dienstag ihren Kurs nach Pakistan einschlagen werden. Vance’s Zögern ist ein deutliches Zeichen der Unwägbarkeiten in dieser Krise.

Teheran zögert – mullahs hinterfragen dialog
Teheran hingegen stellte in Frage, ob es überhaupt an den von Pakistan vermittelten Gesprächen teilnehmen möchte. Das Außenministerium gab zunächst bekannt, dass „keine Pläne“ für ein Treffen bestehen. Doch Präsident Masoud Pezeshkian (71) ließ die Tür für eine Fortsetzung des Konflikts offen: „Ein Krieg würde für niemanden einen Vorteil bringen.“ Die Bestätigung aus Teheran, dass eine Delegation doch nach Islamabad reisen würde – angeführt von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf (64), Irans neuem starken Mann – kam schließlich.

Trump: waffenruhe „höchst unwahrscheinlich“
Am Montagabend erklärte Trump: Eine Verlängerung der Waffenruhe, die in der Nacht zu Mittwoch ausläuft, sei „höchst unwahrscheinlich“. Die Straße von Hormus, eine strategisch unentbehrliche Wasserstraße für den globalen Ölhandel, soll bis zu einem Abkommen zwischen den USA und dem Iran zum Krieg blockiert bleiben. Trump drohte erneut, Kraftwerke und Brücken im Iran mit Raketen zu bombardieren – ein kalkulierendes Risiko, das die internationale Gemeinschaft erneut in Alarmbereitschaft versetzt. Das US-Militär hat laut Angaben 27 iranische Schiffe zurückbeordert, um die Blockade durchzusetzen. Die Konzentration der Blockade liegt auf Schiffen, die in iranische Häfen einfahren oder diese verlassen.

Hormus-passage blockiert – nur drei schiffe durch
Das Wochenende war von dramatischen Entwicklungen geprägt: Zunächst erklärte der Iran die wichtige Ölroute durch die Straße von Hormus für geöffnet. Trump reagierte mit einer Anerkennung. Kurz darauf reagierte Teheran jedoch erneut mit einer Sperre – als Reaktion auf die anhaltende US-Blockade. Nur drei Schiffe schafften es am Montag durch die Hormus-Passage. Die Situation ist angespannt bis zum geht nicht mehr.

Fazit: ein deal ist fraglich – teherans position bleibt hart
Die zentralen Streitpunkte – die Forderung der USA nach einem Einfrieren des iranischen Atomprogramms für mindestens 20 Jahre – bleiben ungelöst. Die Frage, ob der Iran nachgibt, ist weiterhin offen. Die diplomatischen Bemühungen scheinen an einem Scheideweg zu stehen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, und die Konsequenzen eines Scheiterns wären verheerend. Die Blockade der Straße von Hormus zerfrisst die Wirtschaft des Iran, und die Welt blickt gespannt auf die kommenden Tage.