Japanische bronzenei vase erntet überraschungsgebot – händler-rennen um antiquität
Pulheim – Eine japanische Bronzenei aus der Meiji-Zeit sorgte bei „Bares für Rares“ für Furore. Der Student Louis aus Hannover brachte das Erbstück seines Vaters, eines Künstlers, in die ZDF-Show. Die Vase, vermutlich um 1890 entstanden, wurde von Experte Colmar Schulte-Goltz auf einen Wert zwischen 2.400 und 2.900 Euro geschätzt – eine Signatur könnte den Preis auf über 10.000 Euro treiben.

Bieterduell um die drachenvase
Schon in der Schätzrunde entwickelte sich ein heftiger Wettbewerb zwischen den Händlern Markus Wildhagen und Christian Vechtel. Wildhagen eröffnete mit 500 Euro, doch Vechtel setzte sich schließlich mit einem Gebot von 2.000 Euro durch. Der Kauf wurde geteilt.
Die Vase, die ohne Signatur verkauft wurde, birgt jedoch ein großes Potenzial. „Ein bekannter Auktionator wird sich vermutlich geärgert haben“, witzelten die Händler, „denn die Vase könnte noch deutlich mehr wert sein.“
Neben der Vase kamen weitere interessante Stücke unter die Lupe: Eine Brosche aus 1960er Jahren wurde auf rund 700 Euro geschätzt. Ein historischer Baunscheidt-Lebenswecker erzielte eine Bewertung von 100 bis 150 Euro. Ein Collier aus den 1920er Jahren wurde auf 1.200 bis 1.500 Euro taxiert. Und ein handgemaltes Werbeschild aus den späten 1950er oder frühen 1960er Jahren brachte zwischen 100 und 120 Euro.
Die heutige Folge von „Bares für Rares“ zeigt, ob und zu welchen Preisen die Stücke über den Händlertresen gehen – um 15:05 Uhr im ZDF.
Die Bewertung der Objekte zeigt, wie wertvoll oft versteckte Schätze sein können. Es ist ein Zeugnis vergangener Zeiten, das nicht nur geschichtlich, sondern auch finanziell von Bedeutung ist.
