Kiel: juwelier überfallen – räuber-jagd endet in köln
200.000 Euro Beute: Ein bewaffneter Überfall auf eine Kieler Schmuckhandlung im November hat ein jähes Ende gefunden. Die Polizei hat die mutmaßlichen Täter identifiziert, einer ist bereits in Untersuchungshaft, der andere wird gesucht.

Drei monate nach dem überfall: fahndung nach dem 32-jährigen marius gegzna
Am 24. November hatten zwei maskierte Räuber ein Juweliergeschäft im Kieler Stadtteil Gaarden überfallen. Der 52-jährige Inhaber wurde mit Schusswaffen und Pfefferspray bedroht. Die Täter zerschlugen die Vitrinen und erbeuteten Schmuck und Wertgegenstände im Wert von rund 200.000 Euro. Der Juwelier erlitt dabei leichte Verletzungen.
Die Ermittlungen der Polizei führten schnell zu zwei Verdächtigen. Der 19-jährige wurde am 3. März in Köln festgenommen. Er sitzt nun in Kiel in Untersuchungshaft. Sein 32-jähriger Komplize, Marius Gegzna, ist weiterhin auf der Flucht. Die Polizei hat ein Foto des Flüchtigen veröffentlicht und bittet um Hinweise.
Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Haftbefehle gegen beide Männer erwirkt. Der 19-Jährige wird des besonders schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Die Fahndung nach Marius Gegzna läuft auf Hochtouren. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Polizei veröffentlichte ein aktuelles Bild des Mannes. Die Jagd ist noch nicht vorbei.
Die Spurenauswertung spielte eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung der Täter. Der Überfall auf die Schmuckhandlung in Gaarden sorgte für Aufsehen und verdeutlicht die wachsende Kriminalität in der Region. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um Marius Gegzna zu fassen.
Die Tatsache, dass ein Teil der Beute bereits sichergestellt wurde, könnte die Ermittlungen weiter beschleunigen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden, die am 24. November im Bereich der Gaarden-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Die Verhaftung des jüngeren Täters ist ein Erfolg, doch die Suche nach Marius Gegzna dauert an. Die Polizei betont, dass er gefährlich sein könnte. Die Hoffnung besteht, dass er bald gefasst wird.
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