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Kinderpornografie-skandal erschüttert thüringen: ex-abgeordneter akzeptiert strafbefehl

Erfurt – Ein Schock für die thüringische Politik: Der ehemalige Linke-Abgeordnete Markus Gleichmann (40) steht nach einer juristischen Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Besitz von Kinderpornografie vor Gericht. Er akzeptierte am Mittwoch einen Strafbefehl des Amtsgerichts Stadtroda über neun Monate Bewährungsstrafe und eine Geldzahlung von 1.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Die Entscheidung, die zuerst vom MDR berichtet wurde, beendet einen für den Linken-Politiker und seine Partei verheerenden Wahlkampf.

3.192 Bilder und videos: die schockierende entdeckung

3.192 Bilder und videos: die schockierende entdeckung

Die Ermittlungen begannen im August 2024, als ein Kinderpornografie-Skandal den Wahlkampf der Linken in Thüringen überschattete. Gleichmann, damals noch Abgeordneter im Thüringer Landtag, soll sich über das Darknet, ein verborgenes Netz im Internet, kinderpornografische Bilder und Videos beschafft haben. Die Spur führte zu seiner IP-Adresse im Landtag in Erfurt, nachdem ein Kinderpornografie-Ring zerschlagen worden war. Die Immunität des Abgeordneten wurde aufgehoben, und Staatsanwaltschaft sowie Ermittler des Landeskriminalamts durchsuchten seinen Wohnsitz und seine Büros.

Bei den Durchsuchungen wurden 3.192 kinderpornografische sowie 725 jugendpornografische Bild- und Videodateien sichergestellt. Die Zahlen sind erschreckend und verdeutlichen das Ausmaß der illegalen Aktivitäten.

Obwohl die Wahlzettel bereits gedruckt waren und sein Name nicht mehr von der Kandidatenliste gestrichen werden konnte, trat Gleichmann dennoch zur Landtagswahl 2024 an. Er bewimpfte seinen Wahlkampf