Klassenschluss in der krise: fcm bang vor nürnberg
Der 1. FC Magdeburg kämpft verzweifelt um den Klassenerhalt, und das Endspiel gegen Nürnberg am Sonntag könnte alles entscheiden. Ein Sieg würde den FCN direkt in die zweite Liga ziehen – aber die Chancen stehen schlecht.
Zukowski aus, ahl-holmström favorit – sander spielt keine offenen karten
Trainer Petrik Sander steht vor einem gefährlichen Rätsel: Der zentrale Außenverteidiger Mateusz Zukowski, Magdeburgs treffstärkster Spieler, fehlt aufgrund einer Gelb-Roten Karte. Ein bitterer Verlust für die Blau-Weißen.
Die Frage, wer die rechte Seite im Spiel gegen Nürnberg besetzen kann, dominiert die Diskussion. Alexander Ahl-Holmström, der Schwede, gilt als Favorit – er war bereits in der Vorsaison oft in der Startelf. Doch auch Maximilian Breunig ist im Gespräch, verpasste jedoch seit acht Spielen jeglichen Einsatz. Sander kündigte an, er werde sich keine Vorlieben auferlegen und möglicherweise eine Überraschung in der Aufstellung riskieren.

Ohne zoma, ohne zukowski – nürnberg ist auch geschwächt
Doch auch der Gegner ist nicht unberührt: Auch Nürnberg muss auf seinen Top-Stürmer Mohamed Zoma verzichten, der ebenfalls wegen einer Sperre aussetzt. Das Spiel wird somit zu einem Kampf der Kräfte, bei dem die Kompensation von Ausfällen entscheidend sein dürfte.
Sander betonte, dass es nicht um eine entweder/oder-Situation ginge. „Es gibt vielleicht eine ganz andere Lösung.“ Die Situation ist angespannt, aber Magdeburg will die Punkte selbst in die Hand nehmen und den Klassenerhalt in die eigenen Hände sichern. Ein Sieg in Nürnberg wäre ein enormer Schritt in Richtung Erfolg – aber der Weg dorthin ist noch lang und steinig.