Kovač reagiert verärgert auf nagelsmann-entscheidung

Vor dem DFB-Kader-Ausschluss seines Stürmers Maxi Beier für die anstehenden Länderspiele hat Dortmunds Trainer Niko Kovač scharf reagiert. Der 54-Jährige Kroate sagte nach dem 3:2-Sieg gegen Hamburg: „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen, aber ich bin nicht der Bundestrainer!“ Kovač hinterfragt die Entscheidung des DFB-Trainers Hansi Flick, Beier nicht berufen zu haben.

Beier bleibt zu hause – kovac wundert sich über nagelsmann-entscheidung

Beier bleibt zu hause – kovac wundert sich über nagelsmann-entscheidung

Beier war auch beim knappen Sieg gegen Aufsteiger HSV wieder zum X-Faktor geworden, holte zwei Elfmeter heraus und war nicht nur deshalb ein weiteres Mal einer der auffälligsten und besten Dortmunder. In dieser Saison erzielte der 1,85 Meter große Stürmer neun Treffer in 37 Pflichtspielen und bereitete sieben weitere Tore vor.

Der Ex-Hoffenheimer hat sich unter Kovac zur echten Allzweckwaffe entwickelt. Gegen Hamburg begann Beier als Mittelstürmer, nach der Einwechslung von Serhou Guirassy zur Pause beackerte er die linke Seite. Bei den Fans ist „Mr. Vollgas“ längst Publikumsliebling: Mitte der zweiten Halbzeit wurde eine Beier-Grätsche von der Südtribüne gefeiert wie ein Tor.

„Kilometerfresser“ Beier ist auch im Spiel gegen den Ball überragend. Beier selbst wird auch in den nächsten Wochen weiter alles geben, um den Bundestrainer doch noch zu überzeugen. In einem BILD-Interview machte Beier noch einmal deutlich, welchen Stellenwert die WM für ihn hat: „Wenn ich dabei sein darf, würde ich alles für die Mannschaft geben!“ Aufgeben bleibt für ihn weiter keine Option.