Kubicki entlässt merz mit schimpfwort – fdp im bürgerkrieg

Ein Schock im Liberalen Lager! Wolfgang Kubicki, Vize-Führend der FDP, entfesselte nach seiner Kandidatur für den Parteivorsitz eine explosive Tirade, die bis in die unterste Schublade drang. Der Vorwurf: „Eierarsch“ gegenüber Bundeskanzler Scholz.

Unerwartete enthüllung: möllemanns geisterstimme

Kubicki präsentierte in der Maybrit Illner-Talkshow eine überraschende Erklärung für diese ungewöhnliche Beleidigung. Demnach stammt der krawallige Ausdruck nicht von ihm selbst, sondern von einem verstorbenen Parteifreund, dem ehemaligen Vizekanzler Jürgen Möllemann, der den Begriff 1996 laut Kubicki erstmals in seinem Haus geäußert hatte.

Die Kulisse war eine Woche zuvor im Funk-Podcast gesetzt, wo Kubicki mit scharfem Augenzwinkern die Ursache für seinen Ausraster schilderte: „Ich sah Friedrich Merz mit der ‚historischen‘ Aussage ‚Die FDP ist tot‘. Und plötzlich dachte ich: Ich wiederhole das hier, weil es wirklich die Wahrheit war: Du Eierarsch, dir werde ich es zeigen!“

Die wahrheit liegt im detail – und in der abneigung

Die wahrheit liegt im detail – und in der abneigung

Illner fragte nach der überraschenden Beleidigung: „Sie wollen wieder in die Politik zurück und haben als Erstes den Bundeskanzler ordentlich beleidigt. Wie kommt der Kubicki auf dieses merkwürdige Schimpfwort?“ Kubicki antwortete präzise: „Zunächst einmal habe ich nicht den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland beleidigt, sondern Friedrich Merz hat sich als Parteivorsitzender der CDU geäußert.“

Günther und merz – zwei fronten

Günther und merz – zwei fronten

Darüber hinaus bezog sich Kubicki auf Daniel Günther, den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten der CDU. Günther hatte bereits in der Markus Lanz-Show erklärt, sich bei einer Verbotsforderung gegen „Nius“ nur als Privatperson geäußert zu haben. Kubicki bezichtigte ihn nun, „einen großen Unterschied“ zu machen und betonte deshalb seine eigene Sorgfalt.

Möllemanns erbe: eine unschöne wahrheit

Möllemanns erbe: eine unschöne wahrheit

Das dritte Verteidigungsargument des erfahrenen Juristen war die „waehrheitsgemäße“ Äußerung dessen, was er gedacht hatte. Kubicki erklärte, dass er „das tatsächlich gedacht“ habe und der Begriff von Jürgen Möllemann in seinem Haus stammt. Viele andere Parteikollegen hätten laut Kubicki ähnliche Gedanken gehabt, wenngleich andere, „unfeine und unschöne“ Worte. Die FDP braucht dringend einen Neuanfang.

Merz’ spott und kubickis kampf

Angesichts von Merzs Spott will Kubicki nun die FDP retten und dem Kanzler das Gegenteil beweisen. Die Debatte innerhalb der Liberalen ist hitzig. Es ist ein Kampf um die Seele der Partei.