Law's muskel-marathon: hollywood-star pumpt sich bis zum äußersten
Jude Law, der Mann, der anscheinend die Zeit beherrscht, setzt sein Körperliches Potenzial in den Grandiosen Maße, was selbst für Hollywood-Standards kaum zu überbieten ist. Mit 53 Jahren ist er ein Beweis, dass das Alter kein Hindernis für die Performance sein muss – im Gegenteil.
Ein jahrzehnt des übermaßes: der weg zum bodybuilding-profi
Es ist mehr als nur ein vorübergehender Ansporn für eine Rolle. Law hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten einem rigorosen Trainingsprogramm verschrieben, das weit über das Rahmenprogramm eines Filmstars hinausgeht. Was einst als eine vorübergehende Maßnahme diente, ist zu einer festen Gewohnheit geworden – einer, die seinen Körper und seine Ausstrahlung nachhaltig verändert hat. Die Intensität hat sich gesteigert, die Struktur wurde verfeinert, die Anforderungen wurden härter.
Das Ergebnis? Mit 53 Jahren gehört er weiterhin zu den attraktivsten Männern Hollywoods. Es ist eine Leistung, die auf disziplinierter Hingabe und einem klaren Verständnis des eigenen Körpers basiert – eine Abkehr von Genuss und Luxus, zumindest für die Dauer des Trainings.

Coaches und konstellationen: ein netzwerk für den erfolg
Für seine filmischen Transformationen arbeitet Law mit hochkarätigen Trainern wie Lisa Twight und Johnny Silmon zusammen. Silmon, ein Experte für Ernährungsoptimierung, hat seine Diät und sein Trainingsprogramm für „Anna Christie“ grundlegend umgestaltet. „Für ‚Anna Christie‘ musste ich an Muskelmasse zulegen, also habe ich Muskeln aufgebaut“, verriet Law. „Johnny hat mich mit einer ganzen Reihe von ungewöhnlichen Methoden konfrontiert: Yoga, Rudern, Boxen, Laufen – wir haben eine wahre Mischung aus verschiedenen Disziplinen ausprobiert.“
Für „The Rhythm Section“ (2020) erhöhte Law die Trainingsfrequenz auf fünfmal pro Woche, oft ergänzt durch zusätzliche Einheiten. Ein achtwöchiges Muskelaufbautraining wurde dann von zwölf Wochen funktioneller Krafttraining mit olympischen Hebetechniken und Kettlebells abgewechselt. Die Folgen? Über drei Kilogramm Muskelmasse. „Jude gibt immer alles“, erklärte Silmon im „Men’s Journal“. „Ich habe ein oder zwei Schläge von Jude abbekommen – und er kann wirklich zuschlagen.“
Ein blick hinter die kulissen: die liebe zum übertraining
Und dann war da noch „Dom Hemingway“ (2013). Law nahm hier fast 15 Kilo zu – dank einer ungesunden Faszination für Burger, Eis und Cola. „Ich habe von allem viel gegessen, aber zwei Elemente funktionierten schließlich: zwei bis drei Packungen Eiscreme pro Tag und sehr viele Limos, zwölf Dosen pro Tag“, gestand er. Nach diesem ungewöhnlichen Festmahl verschwand das zusätzliche Gewicht jedoch wieder. Es zeigt, dass Law zwar ein Meister der Selbstdisziplin ist, aber auch der Versuchungen erliegt – mit spektakulären Ergebnissen.
Es ist ein akribischer Prozess, bei dem jede Bewegung, jede Mahlzeit, jeder Schlaf sorgfältig geplant und ausgeführt wird. Und das alles, um die Konkurrenz in Hollywood stets ein Stückchen voraus zu sein. Denn Jude Law weiß: Im Showbusiness zählt nicht nur Talent, sondern auch die Fähigkeit, sich selbst zu übertreffen – und dabei ein gewisses Maß an Wahnsinn zu beibehalten.
