Magdeburg: fcm sucht neustart – kann petrik sander den abstieg verhindern?
Magdeburg steht vor einem
entscheidenden Spiel. Nach einer vielversprechenden Aufholjagd unter Trainer Petrik Sander droht nun die Negativspirale wieder einzusetzen. Kann der FCM unter neuerlich neuem Start die letzten Punkte holen?
Druck auf den aufsteiger: 14 punkte sind noch nicht genug
Die Hinrunde hatte Hoffnung gemacht. Unter Sander/Ibold verließ der FCM die Abstiegsplätze und sammelte bis zur Winterpause 14 Punkte. Doch die jüngste Form ist schwach. Reichen diese 14 Punkte am Ende für den Klassenerhalt in der Zweitliga? Die Rechnung ist eng: Bei weiteren 14 Punkten würden die 37 Punkte reichen – eine knappe Kappe im Kampf gegen den Abgrund.
„Wir packen diesen Abschnitt ab“, betont Trainer Petrik Sander. „Jedes Spiel ist ein Endspiel. Wir müssen die Punktausbeute der Vergangenheit hochrechnen, aber niemand weiß, wie viele Punkte genau benötigt werden. Unser Ziel ist es, mindestens genauso gut zu punkten.“
Alexander Nollenberger, Flügelspieler des FCM, ist fokussiert auf den nächsten Gegner, den Darmstadt. „Wir wissen, dass Darmstadt zuletzt viele Spiele gewonnen hat, aber sie haben auch Druck. Sie wollen aufsteigen.“
Das FCM-Team will die Negativserie abschütteln. „Wir haben die richtigen Schlüsse gezogen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten. Jeder versucht, die letzten Prozente herauszuholen. Es gilt, cool zu bleiben und die Negativität nicht an sich heranzulassen.“
Der FCM blickt auf ein Heimspiel gegen Darmstadt. Das Hinspiel gewann der FCM mit 4:1. Doch viele Spieler haben sich verändert. Dennoch: Die Qualität im Team ist vorhanden, um den Gegner zu besiegen. Das Spiel wird ohne Zuschauer im Ultra-Block stattfinden. Eine ungewohnte Situation für die Mannschaft.
Der Wechsel von Talent Millgramm nach Paderborn belastet den Verein zusätzlich.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der FCM die nötigen Punkte holt oder doch in die 3. Liga absteigt. Die Spannung steigt.
