Magdeburger goldschmied zieht in den zdf-raum – wertvolle fundstücke im bares für rares
Ein Goldcollier aus dem Hause Etrusker – der Fund des Wochenendes im Bares für Rares. Horst Lichter und sein Team in Pulheim hatten es sich nicht leicht gemacht, aber die beiden Magdeburger Händler ließen sich überzeugen.
Ein blick auf die fundstücke der woche
Die Sendung vom 1. Juli 2026 präsentierte eine bunte Mischung aus Raritäten. Claus und Michael aus Magdeburg brachten ein beeindruckendes Goldcollier mit, dessen Ursprünge bis in die Zeit der Etrusker zurückreichen sollten. Die Kette, ein Geschenk an Clauß’ Großtante väterlicherseits aus dem Jahr 1895, hatte seitdem eine wechselvolle Geschichte hinter sich – von 1925 bis in die Neunzigerjahre vererbt.
Die Expertise ergab ein 585er-Goldschmuck aus dem Jahr 1890, mit einem Gewicht von 18,9 Gramm. Horst Lichter schätzte den Wert auf 1.600 bis 1.900 Euro, eine Summe, die die Händler mit einer Eröffnungsgebote von 1.400 Euro herausforderte. Nach einigen spannenden Verhandlungen wurde das Collier schließlich für 1.750 Euro an Lisa verkauft – ein Erfolg für die beiden Magdeburger.

Weitere highlights der auktion
Neben dem Collier wurden auch ein Zirkelkasten von Emil Oscar Richter, zwei Gemälde von Johann Kluska, ein Ring aus Weißgold im Art-Déco-Stil und sogar eine Werbefigur von „Ice Age“ angeboten. Die Einschätzungen der Experten reichten von 100 Euro für den Kasten bis hin zu 1.200 Euro für die Gemälde. Der Polyresin-Scrat, einst eine Tombola-Gewinnung, wurde mit 400 bis 500 Euro gehandelt.
Die „Bares für Rares“-Aktion in Pulheim zeigte einmal mehr, dass es sich lohnt, die Expertenrat einzuholen. Doch was wird die nächste Woche bringen? Die Zuschauer gespannt auf die kommenden Fundstücke und die spannenden Verhandlungen.