Mallorca: deutscher ertrinkt beim rettungsversuch – urlaubern hilfe verweigert

Ein deutscher Urlauber ist im Urlaub auf Mallorca tragisch ums Leben gekommen. Der 63-Jährige versuchte, drei Badegäste vor der Strömung zu retten, endete aber selbst im Meer.

Schrecklicher unfall an der cala mendia – rettungsschwimmer fehlen

Schrecklicher unfall an der cala mendia – rettungsschwimmer fehlen

An der beliebten Bucht Cala Mendia, im Osten der Insel, ereignete sich das Unglück gegen 14:40 Uhr. Eine Gruppe Stand-up-Paddler hatte den Deutschen bereits entdeckt, als er in Not geriet. Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich jedoch holprig – die lokale Infrastruktur für Strandrettung scheint ausgebaut zu sein.

Laut Polizei waren die Schwimmer wegen der starken Strömung nicht in der Lage, die Badegäste eigenständig zurück an Land zu bringen. Die Rettungsversuche, angeführt von der Nationalpolizei und dem Rettungsdienst, dauerten rund 40 Minuten, ohne dass es zu einer erfolgreichen Bergung kam. Der Mann erlitt einen Herzstillstand.

Ein 21-jähriger Brite, der ebenfalls in Not geraten war und von einem Rettungsschwimmer des Hotels Punta Reina gerettet wurde, hatte offenbar das Gesicht nach unten im Wasser geschwommen. Die Umstände sind nicht vollständig geklärt, doch der Vorfall wirft Fragen auf: Warum gibt es an diesem beliebten Strand keine ständigen Rettungsschwimmer?

Die Frau des Verstorbenen, eine Deutsche, erlitt nach dem Unfall eine Panikattacke und musste medizinisch behandelt werden. Es ist eine tragische Erinnerung daran, dass selbst die schönste Urlaubsdestination Gefahren bergen kann. Die Behörden müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Badeschwimmer zu gewährleisten – vor allem angesichts steigender Temperaturen und der zunehmenden Besucherzahlen.