Marokkos afrika-cup-titel zugesprochen, senegal protestiert

Der Titel des Afrika-Cups 2021 ist Marokko nachträglich zugesprochen worden. Das Berufungsgericht des afrikanischen Fußballverbandes CAF hat Senegals Sieg in der Finalpartie in Rabat auf 3:0 für die Heimmannschaft Marokkos korrigiert. Der Senegalalemann reagiert empört und kündigt Rechtschritte an.

Schlagzeiten für skandalteil

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Das Finale am 15. Januar war von Beginn an chaotisch. Direkt nach dem Elfmeter, den der Schiedsrichter Brahim Díaz für Marokko zugunsten der Heimmannschaft entschied, verließ das Senegal-Team den Rasen und kehrte in die Kabine zurück. Es dauerte einige Minuten, bis Ex-Bayern-Star Sadio Mané und einige weitere Spieler wieder auf den Platz kamen.

Senegals Nationaltrainer Pape Thiaw erklärte später, sein Team habe sich zurückgezogen, um sich zu sammeln und nichtemotional zu reagieren. Der Mittelfeldspieler Lamine Camara erinnerte sich, dass Sadio Mané als Führungsperson die Mannschaft wieder auf den Rasen geführt habe.

Das Ergebnis: Senegals Spieler Pape Gueye erzielte in der Verlängerung das 1:0 für seinen Verein. Die Entscheidung des CAF-Berufungsgerichts, die Partie mit 3:0 für Marokko zu gewichten, hat nun zu einer Titelentzug für den Senegal und einer Titelvergabe an Marokko geführt.

Senegals Generalsekretär Abdoulaye Seydou Sow verurteilte die Entscheidung als