Meisterschale: handball-chaos in berlin – wo war die trophäe?

Ein skurriles Durcheinander erntete der Handball-Champion Füchse Berlin, als die als gestohlen gemeldete Meisterschale plötzlich wieder im Keller der Geschäftsstelle aufgetaucht war. Die Geschichte, die im Dyn-Talk „Harzblut“ von Moderator Florian Schmidt-Sommerfeld thematisiert wurde, wirft Fragen auf – und sorgt für Gelächter.

Füchse berlin: meisterdiebstahl im eigenen haus?

Füchse berlin: meisterdiebstahl im eigenen haus?

Die Trophäe war Ende letzten Jahres als entwendet gemeldet worden, es hieß, die Diebe hätten sie bereits eingeschmolzen. Doch dann die überraschende Wende: Die Meisterschale wurde hinter Kartons in den Kellerräumen der Geschäftsstelle gefunden. „Aus der Tiefgarage“: Stefan Kretzschmar, ehemaliger Sportboss der Füchse, äußerte seinen Unglauben.

„Was ist denn das?“, fragte Kretzschmar ungläubig, angesichts der absurden Entwicklung. Er selbst wusste nichts von einem Keller, obwohl er jahrelang in der Geschäftsstelle tätig war. „Ich weiß gar nicht, dass es da einen Keller gibt“, schmunzelte er, während er gleichzeitig einen anderen, tatsächlichen Diebstahl offenbarte: Das Auto des Klubbosses Bob Hanning war aus der Tiefgarage gestohlen worden – eine Geschichte, die er nur indirekt kannte. Ob das Auto jemals wieder auftaucht, ist unklar.

Kollege Pascal Hens spielte die Szene mit Humor, indem er vorschlug, noch einmal hinter die Kartons zu sehen. Die Frage, wie viele Kartons sich tatsächlich in der Geschäftsstelle stapeln, blieb unbeantwortet. Es ist ein Kriminalfall, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet.

Die Aufarbeitung des Vorfalls wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Doch eines ist sicher: Der Füchse Berlin haben mehr als nur eine Trophäe verloren – sie haben das Vertrauen in ihre eigene Sicherheit aufs Spiel gesetzt. Und das, so scheint es, ist der eigentliche Preis des Chaos.