Mohya bleibt auf der bank, polanski erklärt
Während die Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach am Montag im Borussia-Park stattfand, war Wael Mohya ein großes Thema. Der 17-jährige Super-Juwel war in den letzten beiden Partien gegen Mainz und Wolfsburg nicht einmal ein einziges Mal zum Einsatz gekommen. Das führte zu Kritik von einigen Mitgliedern, die die sportliche Führung aufforderten, stärker auf den eigenen Nachwuchs zu setzen.

Polanski erläutert den verzicht
Fohlen-Coach Eugen Polanski begründete den Verzicht auf den jungen Spieler so: „Wir können sicher sein, dass wir diesen Jungen nicht verhindern können. Ich hoffe, er hat das nötige Glück, von Verletzungen verschont zu bleiben.“
Polanski lobte Mohyas Leistungen bislang und betonte, dass es eine tolle Leistung sei, mit 17 Jahren bereits zwölf Bundesliga-Einsätze für den Verein zu haben. „Das sind Verdienste von Wael, das sind die Verdienste des Trainerteams, aber auch der Mannschaft, die diese jungen Spieler unterstützt“, sagte er.
Der Fohlen-Coach kündigte an, dass Mohya in den letzten drei Saisonspielen noch Gelegenheit haben werde, sein Können in der Bundesliga unter Beweis zu stellen. Polanski machte jedoch klar, dass man Mohya nicht unangemessen Druck aufbauen sollte, damit er jeden Spiel über 90 Minuten spielen müsse.
„Wir sollten bei Wael nicht so viel Druck aufbauen, dass er jedes Spiel über 90 Minuten spielen sollte. In den letzten Spielen lag es mehr an den Ergebnissen, an der Leistung seiner Mitspieler und an Verletzungen, die im Spiel passieren“, erklärte Polanski.
Das ohne Verletzungsshock erzielte Torrekord von Mohya ist beachtlich. Für seine zwei Bundesliga-Treffer benötigte er nur 359 Einsatzminuten, also alle 180 Minuten einen Treffer. Das ist Spitze bei Borussia Mönchengladbach – sogar Top-Torjäger Haris Tabakovic (31, elf Tore) traf nur alle 203 Minuten …
