Paketzusteller in idar-oberstein – gefangen im lieferwagen
Ein Postbote in Idar-Oberstein wurde knapp eine Stunde lang in seinem eigenen Lieferwagen eingesperrt. Die unfreiwillige Gefangenschaft war das Ergebnis einer verklemmten Tür und einer akuten Hilfslage.
Chaos am marktplatz: paketfahrer steckt fest
Die Geschichte begann, als ein dpd-Lieferant vor einem Haus parkte und sich bereits um die Zustellung kümmerte. Als die Empfängerin jedoch keinen Anruf erhielt, bemerkte sie die Abwesenheit des Zustellers und suchte nach ihm. Diese Suche führte sie zu dem verlassenen Lieferwagen, in dem der Mann feststeckte.
Die Türen waren, wie der stellvertretende Wachführer der Feuerwehr, Peter Späth, bestätigte, durch einen Luftzug verschlossen worden. Die ältere Bauart des Fahrzeugs und die dadurch entstandenen Verformungen der Türen machten es unmöglich, sie von innen oder außen zu öffnen. Die Frau, die den Lieferanten gefunden hatte, versorgte ihn notdürftig mit Essen und Trinken durch einen winzigen Spalt in der Hintertür – ein verzweifelter Akt der Menschlichkeit.

Feuerwehr rettet den mann
Nach etwa einer Stunde Hilferufe rückten Feuerwehr und Polizei an. Mit Hilfe eines Schraubenschneiders gelang es den Einsatzkräften, das Scharnier einer seitlichen Tür zu lösen und die Tür vorsichtig aufzubrechen. Der Paketzusteller war – wie berichtet – völlig unversehrt. Ein kleiner, aber bemerkenswerter Vorfall, der zeigt, wie schnell alltägliche Situationen zu unerwarteten Herausforderungen werden können.
