Papst leo xiv. kritisiert segnung homosexueller paare
Während seiner Rückreise aus Afrika hat Papst Leo XIV. scharf gegen die Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland Stellung bezogen.

Leo mahnt zu kirchen-einheit
Der Heilige Stuhl habe klargemacht, dass er mit der formalisierten Segnung von Paaren, insbesondere homosexueller Paaren oder solchen in illegitimer Ehe, nicht einverstanden sei, über das hinaus, was Papst Franziskus erlaubt habe, als er gesagt habe, dass alle den Segen erhalten können.
Leo habe bereits mit den deutschen Bischöfen gesprochen, so die Äußerung auf der Rückreise. Franziskus, sein Vorgänger, hatte Ende 2023 erlaubt, dass Priester gleichgeschlechtliche Paare formlos und außerhalb von Gottesdiensten segnen dürfen, ohne dass eine kirchliche Anerkennung ihrer Partnerschaft ausdrücklich verbunden ist.
Die Lehre von der Ehe zwischen Mann und Frau bleibt unverändert. Franziskus starb am 21. April 2025.
Leo kritisiert scharf den Münchner Erzbischof Reinhard Marx, der die Segnung homosexueller Paare in seinem Bistum zugelassen hat. Grundlage ist eine Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken aus dem vergangenen Jahr.
Marx hatte bereits 2022 einen Queer-Gottesdienst abgehalten, eine Premiere. Afrika lehnt die Segnung homosexueller Paare ab. Leo steht an der Spitze von 1,4 Milliarden Katholiken weltweit.