Pokal-schock in freiburg: schiri-entscheidung stürzt favoriten – stuttgart ins finale!
Ein jähes 1:2 gegen Freiburg – der Pokal wird zur Achterbahnfahrt. Das Halbfinale in der BayArena endete nach Verlängerung mit einem bitteren Sieg für den VfB Stuttgart, der nun gegen den FC Bayern antritt.
Schiri welz sorgt für zünderschein
Die Entscheidung des Schiedsrichters Tobias Welz, ein Tor von Freiburg in der Verlängerung abpfiff, löste eine Welle der Empörung aus. Maximilian Eggestein, der Kapitän der Truppe, brandte übers Mitgefühl: „Ich finde, er darf die Situation beim Tor niemals wegpfeifen. Kann mir auch keiner erzählen, dass der Video-Assistent das zurücknimmt, wenn der Schiri es durchlaufen lässt. Nie im Leben.“

Bittere worte von müller und schuster
Torwart Florian Müller beschrieb die Situation mit kühler Professionalität: „Wir machen ein Tor, das regulär ist und abgepfiffen wird. Das ist natürlich extrem bitter.“ Trainer Julian Schuster war sichtlich verärgert: „Ich bin stolz, was die Jungs geleistet haben. Wir haben die Riesen-Chance zum 2:0, dann bekommst du das 1:1. Dann schießen wir noch ein reguläres zweites Tor, über das man leider vielleicht noch einmal sprechen muss. Das ist hart.“ Er fügte mit scharfer Stimme hinzu: „Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh.“

Schweinsteiger: „glück hatte stuttgart“
ARD-Experte Bastian Schweinsteiger brachte es treffend auf den Punkt: „Im ersten Moment habe ich gar nichts gesehen, 0,0 Foul. Dann habe ich es mir noch einmal angeschaut. Stuttgart hat da schon auch Glück gehabt. Das pfeift nicht jeder Schiri.“ Er betonte, dass die Entscheidung des Schiedsrichters höchst umstritten sei und Zweifel aufkommen ließen. Schweinsteiger deutete an, dass der Video-Assistent die Entscheidung nicht hätte korrigieren können, sobald der Schiedsrichter sie durchlaufen hatte.

Das ergebnis: stuttgart im finale
Freiburg scheiterte am Ende des Tages an den Schwaben. Stuttgart steht nun im DFB-Pokal-Finale und trifft am 23. Mai in Berlin auf den Rekordmeister Bayern. Ein Drama, das die Fußballwelt noch lange beschäftigen wird – und das alles wegen einer einzigen, umstrittenen Pfeife.
