Putin demonstriert nuklearen macht: neue rakete 'sarmat' schockt die welt

Moskau – Der Kreml hat heute den erfolgreichen Test einer neuen, interkontinentalen Rakete, der 'Sarmat', angekündigt. Ein Schritt, der die fragile Balance der nuklearen Abschreckung erneut ins Wanken bringt und die Spannungen mit dem Westen massiv verschärft.

Die 'satan ii' der russen: eine waffe mit unvorstellbarer reichweite

Die Rakete, im Westen als 'Satan II' bezeichnet, wird von Putin als das ‘mächtigste Raketensystem der Welt’ angepriesen. Sie ist nicht nur deutlich leistungsfähiger als ihre Vorgänger, sondern – so der Kreml – kann mehr als viermal so schwere Atomsprengköpfe transportieren. Mit einer Reichweite von über 35.000 Kilometern übertrifft sie selbst die modernsten westlichen Systeme. Ein kalkuliertes Risiko, das die Sicherheit der Welt bedroht.

Die Ankündigung erfolgt nur wenige Monate nach dem Auslaufen des New-Start-Vertrages, der die Anzahl der Nuklearwaffen zwischen Russland und den USA begrenzte. Damit ist die Welt erstmals seit Jahrzehnten wieder ohne verbindliche Obergrenzen für die Atomarsenale beider Supermächte.

Umgehungstechnologien und die angst vor einem schachzug

Umgehungstechnologien und die angst vor einem schachzug

Experten gehen davon aus, dass die 'Sarmat' mit sogenannten suborbitalen Flugbahnen in der Lage ist, nahezu jedes Raketenabwehrsystem zu umgehen. Ein entscheidender Vorteil, der die Rakete zu einem echten Ghost-Weapon macht – eine Waffe, die schwer zu entdecken und zu bekämpfen ist.

Schon 2022 hatte Putin die Einsatzbereitschaft der Rakete angekündigt, ein Jahr, das von dem Beginn des Ukraine-Krieges überschattet wurde. Der Raketenchef Sergej Karakajew berichtete Putin im Kreml über den erfolgreichen Test. Die neue Waffe soll nicht nur stärker, sondern auch präziser sein als ihre Vorgänger. Ein weiteres Prestigeprojekt des Kremls, das bereits seit 2011 in Entwicklung ist – als Nachfolger der veralteten ‘Voyevoda’ Raketen.

Putins gigantisches aufrüstungsprogramm – ein wettlauf ins nichts

Putins gigantisches aufrüstungsprogramm – ein wettlauf ins nichts

Die 'Sarmat' ist nur ein Baustein in Putins umfassendem Plan zur Modernisierung der russischen Streitkräfte. Neben der Rakete werden auch Hyperschallwaffen wie ‘Avangard’ und die Mittelstreckenrakete ‘Oreschnik’ entwickelt. Die ‘Avangard’ soll Geschwindigkeiten von bis zu 27 Mal der Schall erreichen, während die ‘Oreschnik’ Ziele in Europa mit einer Reichweite von bis zu 5000 Kilometern anvisieren kann. Und dann ist da noch die atomgetriebene Unterwasserdrohne ‘Poseidon’ – eine Waffe, die, so die Spekulationen, radioaktive Tsunamis auslösen könnte.

Die Entwicklung dieser Waffen ist ein klares Zeichen der Besorgnis. Die Welt steht vor einer neuen Ära der nuklearen Unsicherheit, in der die Diplomatie und die Vernunft zu scheitern drohen. Putin nutzt die atomare Drohkulisse, um den Westen einzuschüchtern und die Unterstützung für die Ukraine zu untergraben. Ein Spiel mit dem Feuer, das die Menschheit aufs Spiel setzt – und das sich nicht länger ignorieren lässt.