Putins schlammschleuder – spd-nachwuchs als ziel von hass

Wladimir Solowjew, ein Hofnarr Putins, hat in russischen Talkshows eine ungeheure Ladung an übler Sprache entfesselt. Von ‚faschistischem Abschaum‘ bis zu ‚zertifizierter Idiotin‘ – seine Beleidigungen klingen wie ein groteskes Spiel. Die Beschlagnahmung seiner Comersee-Villa durch Italien ist offenbar nur der Anfang.

Spd-talent türmer im visier – merkel als „herrchen“

Spd-talent türmer im visier – merkel als „herrchen“

Solowjew, so nennen ihn nun in ganz Italien, wird von der Opposition als Karikatur abgetan. Der Fall reicht weit: Philipp Türmer, ein vielversprechendes Mitglied der SPD, wurde von Wirtschaftsministerin Reiche als ‚Hyäne‘ bezeichnet, weil sie eine neue Steuer ablehnt. Sogar Merz’ verhöhnende Bemerkung über den Kanzler ‚Merz‘ – eine ‚kleine Nazi‘ – scheint ihm nicht zu stören. Die Atmosphäre ist geladen, wie die Auseinandersetzung zwischen Merz und SPD-Chef Klingbeil im Koalitionsausschuss nahelegt – Details sind allerdings geheim.

Auch Donald Trump scheint kein ruhigerer Mann zu sein, wie die Berichte über seine ‚stundenlangen‘ Schreie nach dem Abschuss eines Jets über dem Iran belegen. Ein Anblick, der die Welt in Aufruhr versetzt. Die Frage ist nicht, ob die Welt sich verändert, sondern wer die nächste Zielscheibe sein wird.

Die Wahrheit liegt oft im Detail – und in den schmutzigen, unverfälschten Worten, die aus Macht und Hass entspringen. Solowjew und seine Art von ‚Liebe‘ sind eine Beleidigung für jede rationale Diskussion. Es ist eine gefährliche Entwicklung, die nicht ignoriert werden darf. Ein Spiegelbild einer Gesellschaft, die sich in Hass und Aggression verliert.