Rb-leipzig-manager entschuldigt sich für fan-unruhen
Der Manager des SC Magdeburg, Marc-Henrik Schmedt, hat sich drei Monate nach den Unruhen in der Red-Bull-Arena entschuldigt, die nach dem DFB-Pokal-Spiel gegen RB Leipzig ausbrachen.

„Wenn wir bei euch spielen, sind die toilettenanlagen danach heil“
Im Zuge einer Podiumsdiskussion in Leipzig sprach Schmedt über die Duelle gegen den SC DHfK Leipzig und erlaubte sich eine Entschuldigung an die RB-Verantwortlichen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Toilettenanlagen nach dem Spiel in Leipzig in einem katastrophalen Zustand waren.
Demnach waren es etwa 7.000 Gästefans, die zum Spiel angereist waren und sich im Stadion auslebten. Die Kosten für die Reinigung und die Beseitigung der Schäden beliefen sich auf etwa 20.000 Euro und wurden von RB Leipzig direkt auf Magdeburg umgeladen.
Die Entschuldigung von Schmedt kam als Überraschung, da sich der Magdeburger Club bislang öffentlich nicht zu den Vorfällen bekannt hatte. Trotz des partnerschaftlichen Verhältnisses zwischen beiden Klubs trennen sie sportlich derzeit Welten, während Magdeburg gegen den Abstieg in die 3. Liga kämpft, marschiert der SCM zur Deutschen Meisterschaft.
