Röttgen: iran hat praktisch nichts mehr, wird wirtschaftlich zerstört
Der CDU-Politiker Norbert Röttgen hat in der Markus-Lanz-Show eine überraschende Analyse zum Iran-Konflikt präsentiert. Laut dem Unionsfraktionsvize ist das iranische Regime militärisch entwaffnet und zerstört, die Wirtschaft des Landes droht zu kollabieren.
Militärische schwäche und wirtschaftlicher druck
Röttgen geht davon aus, dass die iranische Regierung den Krieg gegen die USA nie gewollt hat, sondern die Blockade der Straße von Hormus als Wirtschaftskrieg betrachtet. Die Gegenblockade der USA setze das Regime enorm unter Druck, nicht nur weil der Iran ohne Einnahmen aus Ölverkäufen nicht mehr Cash für die Ölförderung habe, sondern weil die Ölfelder sich nicht einfach an- und ausschalten lassen.
„Eher eine Frage von Wochen als von Monaten“ meinte Röttgen. „Sie müssen das Öl, das sie fördern, in Schiffe oder Tanks füllen. Doch die Kapazität, das Öl zu lagern, geht zu Ende. Und wenn das Öl nicht mehr raus kann, droht das Ölfeld zu versiegen.“

Ölförderung in gefahr
Röttgens Prognose nach einem Stocken der Ölförderung sei dramatisch: Wenn das passiert, und das sei eher eine Frage von Wochen als von Monaten, dann sei die wirtschaftliche Lebensbasis des Landes zerstört. Und das sei das, was das iranische Regime wahnsinnig unter Druck setze.
Die Midterm-Elections seien für US-Präsident Trump gelaufen, so Röttgen. Die Hoffnung des Iran, Trump müsse spätestens zu den Midterms einlenken, sei nicht realistisch. Denn die Popularität von Trump sei gesunken, der Krieg sei nicht populär und die Wahlen könnten er abschreiben.
