Schicksalsschlag beim „nachtcafé“: aminati spricht offen über krebs

Mainz. Ein Schock für viele: Patrice Aminati, die ehemalige Partnerin des Moderators Daniel Aminati und Influencerin, hat im SWR-Format „Nachtcafé“ von einem dramatischen Rückfall ihrer Krebserkrankung berichtet. Seit über drei Jahren kämpft die 30-Jährige gegen schwarzen Hautkrebs, der als unheilbar diagnostiziert wurde. Doch nun hat sich die Situation spürbar verschlechtert.

Die diagnose: metastasen in mehreren organen

Die diagnose: metastasen in mehreren organen

Die Nachricht kam wie ein Nichts: „Ich habe gestern Abend (2. April) den Anruf bekommen: Metastasen haben in einigen Organen gestreut“, offenbarte Aminati im Gespräch. Bereits in den vergangenen Wochen hatte sie angedeutet, dass die Behandlungsergebnisse nicht zufriedenstellend seien. Die Krankheit schreitet also weiter voran und Aminati spricht von einer „schlechten Phase“. Was niemand offen thematisieren wollte, ist die brutale Realität, mit der sie konfrontiert ist – eine Realität, die sie mit einer bemerkenswerten Stärke zu bewältigen versucht.

Ein unbändiger Lebenswille

Trotz der schweren Diagnose klammert sich Aminati an die Hoffnung. „Ich will weiterleben“, betonte sie. Ihre Worte sind ein Zeugnis ihres unbändigen Lebenswillens, der sich gegen die Vorhersagen der Ärzte stemmt. „Man hat mir gesagt, dass ich letzte Weihnachten schon nicht mehr erleben werde – und ich sitze immer noch hier“, so Aminati. Sie akzeptiert die Diagnose, lässt sich aber nicht von düsteren Prognosen lähmen. Es ist eine Haltung, die Mut macht und die zeigt, dass selbst in den dunkelsten Stunden Hoffnung existiert.

Die kleine Charly Malika, ihre dreijährige Tochter, ist ihr größter Antrieb. „Es ist für mich unvorstellbar, dass ich sie nicht aufwachsen sehe“, sagt Aminati. Der Wunsch, ihre Enkelkinder kennenzulernen, gibt ihr Kraft und Orientierung. Sie versucht, ihre Tochter bestmöglich zu schützen und bewahrt sie vor den schmerzhaften Details ihrer Erkrankung. Die Mutterrolle ist für sie jetzt wichtiger denn je.

Die Trennung von ihrem Ehemann im September 2025 war ein weiterer Schicksalsschlag, den Aminati verkraften musste. „Daniel und ich haben uns als Liebespaar verloren. Wir sind bereits vor der Erkrankung am Alltag gescheitert“, erklärte sie. Aktuell lebt sie mit ihrer Tochter wieder bei ihren Eltern – ein Rückzugsort, der ihr in dieser schwierigen Zeit Halt gibt.

Die Geschichte von Patrice Aminati ist eine Geschichte von Kampf, Hoffnung und unerschütterlichem Lebenswillen. Sie ist ein Mahnmal dafür, wie wichtig es ist, auch in den dunkelsten Stunden den Mut nicht zu verlieren und das Leben in vollen Zügen zu genießen – so lange es möglich ist. Ihre Offenheit und Ehrlichkeit machen ihre Geschichte zu einem wichtigen Beitrag zur Aufklärung über Krebs und seine Folgen.