Schmuckfund mit russischer vergangenheit: bares für rares schockt
Ein Vater-Tochter-Duo aus Weinheim hat Horst Lichter im Bares für Rares mit einem außergewöhnlichen Schmuckstück aus dem zaristischen Russland überrascht. Die Geschichte hinter dem Armreif und der Brosche ist nichts für schwache Nerven.
Wertvolle erbschaft: ein blick in die vergangenheit
Der Fund, eine Kombination aus Armreif und Brosche, die als Anhänger getragen werden kann, stammt direkt aus dem Erbe des Vaters von Frank und Amélie. Das Ensemble, gefertigt aus 583er Gold mit Saatperlen und einer Diamantrose, ist ein seltenes Zeugnis russischer Handwerkskunst aus dem 19. Jahrhundert. Wendela Horz, die Expertin, lobte das besondere Symbolkraft des Schmuckstücks: Die Apfelblüte steht für Neubeginn, die Perlen für Reinheit und die Schwäne für dauerhafte Bindung.
Doch der Wert des Schmuckstücks war weit mehr als nur der Goldgehalt. Ein Händlerbieterwettstreit entbrannte im Händlerraum. Susanne Steiniger setzte schließlich mit 2.800 Euro den Schlussstein.

Weitere fundstücke: eine vielfalt an raritäten
Neben dem Schmuckstück wurden im Bares für Rares-Episoden vom 2. Juni 2026 weitere Aral-Ölkabinetts, Porzellanfiguren des Sternenkabinetts und ein seltener VW-Bulli-Plattenspieler angeboten. Die Einschätzungen der Experten reichten von 400 bis 2.000 Euro für das Ölkabinett bis hin zu 1.400 Euro für das beeindruckende Acrylbild von Hans-Jörg Holubitschka.
Frank und Amélie zeigten sich sichtlich begeistert über den deutlich höheren Erlös, der dank der emotionalen Geschichte hinter dem russischen Schmuckstück und seiner symbolischen Bedeutung zustande kam. Ein wirklich unvergesslicher Auftritt im Bares für Rares.
