Schüsse in berlin: mann im volkspark friedrichshain schwer verletzt – ermittlungen laufen

Berlin ist erneut Schauplatz von Schießereien: Am frühen Dienstagmorgen wurde ein Mann im Volkspark Friedrichshain lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fand ihn mit mehreren Kugeln durchbohrt, während Rettungskräfte um sein Leben kämpfen.

Einsatz nach zeugenalarm

Einsatz nach zeugenalarm

Die Polizeiinspektion Berlin-Nord wurde gegen 3:15 Uhr durch Zeugen alarmiert, die Schüsse im Park hörten. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Mann am Boden liegend. Er wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er sich auf der Intensivstation befindet. Die genauen Umstände der Schießerei sind noch unklar.

Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Vorfall mit der jüngsten Zunahme von Schießereien in Berlin zusammenhängt, die oft eine Verbindung zur organisierten Kriminalität aus der Türkei haben. Das Landeskriminalamt hatte im November eine spezielle Einheit namens BAO – abgekürzt für Besondere Aufbauorganisation – gegründet, die sich auf Schusswaffenverbrechen konzentriert. Der Codenamen „Ferrum“ verweist auf das lateinische Wort für Eisen.

Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Eine Sofortfahndung blieb erfolglos. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die jüngsten Ereignisse werfen erneut ein Schlaglicht auf die wachsende Sicherheitsbedrohung in der deutschen Hauptstadt. Die Zahl der Schießereien mit Schwerverletzten ist in den letzten Monaten besorgniserregend gestiegen.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, den Täter zu identifizieren und die Motive für die Tat zu klären. Die Frage, ob dieser Fall in die bereits bekannten Muster der türkisch gesteuerten Kriminalität fällt, bleibt offen. Die Polizei betont, dass alle Ermittlungsansätze offen sind.