Schwalbealarm in freiburg: tor-drama nach verlängerung!
Ein verheerender Fehlpfeife sorgt für Wut in Freiburg. Im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart schien Freiburg kurz vor dem Sieg zu stehen – doch ein umstrittenes Foulspiel in der Nachspielzeit wurde vom Schiedsrichter Tobias Welz ab gepfiffen, was das Ergebnis komplett kippte.
Unfassbare fehlentscheidung im pokal-duell
Die Verlängerung des Spiels war bis dahin ein Kampf, bis Höler in der 93. Minute endlich das 2:1 erzielte. Doch der Jubel währte kaum Sekunden. Welz, dessen Note im BILD-Kommentar mit 5 versehen ist, schlug sofort nach und ließ das Tor nicht zählen. Der angeblich frühe Kontakt von Höler gegen Chabot sollte den Grund dafür sein – eine Entscheidung, die die Fans und Trainer der Truppe von Christian Streich empört.
Der VAR konnte die Situation nicht korrigieren, da der Pfiff bereits im Spielgeschehen erfolgte. Die Situation war von roher Dynamik geprägt, was dem Schiedsrichter offenbar den Blick trübte. Die Entscheidung des Unparteiischen ist ein Desaster und stellt eine enorme Unannehmlichkeit für Freiburg dar.

Dfb entschuldigt sich – „tor wäre besser gewesen“
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich mittlerweile zu dem Vorfall geäußert. Marco Fritz, Leiter Regelauslegung und Evaluation, erklärte in einer Stellungnahme: „In der Dynamik des Spiels hat der Schiedsrichter im Zweikampf zwischen Höler und Chabot einen regelwidrigen Armeinsatz von Höler wahrgenommen. Deshalb hat er auf Foulspiel entschieden und das Spiel unterbrochen. Mit den Fernsehbildern wäre es jedoch deutlich besser gewesen, das Duell als robusten, aber regelkonformen Zweikampf zu bewerten, die Partie weiterlaufen zu lassen und das unmittelbar folgende Tor von Höler zu geben.“

Vfb jubelt – undav schießt durch
Für den VfB Stuttgart war die Entscheidung eine riesige Glückssträhne. Deniz Undav, der mit einem Kopfball das 3:2 in der 114. Minute besorgte, ließ sich nach dem Abpfiff nicht lumpen und schoss direkt auf den Schiedsrichter los. „Einen krasser Fehler kann man als Schiedsrichter nicht machen. Gut für uns natürlich“, kommentierte der Stürmer. „Er hat einen direkt angeschrien. Ich mag den eh nicht.“
Chabot bestätigte gegenüber Sport1, dass das Tor hätte zählen müssen: „Das Einzige, was ich in diesem Moment machen konnte, war zu Boden gehen. Weil ich gar nicht mehr in die Situation kommen konnte. Das war glücklich für uns. Andersrum hätten wir uns auch beschwert.“ Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für Freiburg und ein bitteres Kapitel im Pokal.“